Außenhandel

Wie würden unsere Läden ohne Importe von Konsumgütern aussehen? Ohne Bananen aus Mittelamerika, ohne Rotwein aus Italien, ohne Schweizer Käse und ohne amerikanische Computer? Unter Außenhandel versteht man allgemein den gesamten grenzüberschreitenden Warenverkehr (Ausfuhr und Einfuhr) des jeweiligen Landes. Dort, wo viel ausgeführt (exportiert) wird lässt sich auch viel ausländisches Geld verdienen, mit dem wiederum Sachgüter und Dienstleistungen eingeführt (importiert) und bezahlt werden können. Wenn die Exporte höher sind als die Importe wird ein Überschuss der Außenhandelsbilanz erreicht. Im umgekehrten Fall spricht man von ihrem Defizit. Im Jahr 2002 erreichte die deutsche Warenausfuhr 648 Milliarden Euro, der die Einfuhr von 522 Milliarden Euro gegenüber stand. Daraus ergibt sich ein Überschuss der Außenhandelsbilanz in der Rekordhöhe von 126 Milliarden Euro. Insgesamt kann gesagt werden, dass die deutsche Wirtschaft auf Gedeih und Verderb mit dem Außenhandel und damit der Weltwirtschaft verbunden ist. Deutschland war über viele Jahre Vizeweltmeister in den Exporten. Auf dem ersten Platz in der Welt standen immer die Vereinigten Staaten von Amerika. Im Jahr 2003 jedoch wurde die Bundesrepublik Deutschland Exportweltmeister.