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2018

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19.03.2018

Handelsblatt Newcomer: Ausgabe 48

In diesem Monat erschien die 48. Ausgabe des Handelsblatt Newcomers, der kostenlosen Wirtschaftszeitung für Jugendliche aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 8.

Wer erinnert sich noch an die bunten, sich drehenden Fingerkreisel – den Fidget Spinner? Mit diesem Phänomen der kurzen Trends und Hypes beschäftigt sich der Artikel der Titelseite und was das für Unternehmen bedeutet. Aber auch die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist ein großes Thema, bei dem es zwar zunächst um den Sport geht, aber hinter den Kulissen auch um eine Menge Geld.

Weitere spannende Themen sind Plagiate und der Schutz geistigen Eigentums, Seltene Erden und der Einfluss des Onlinehandels auf den Verkehr in unseren Städten.

Der Newcomer wird seit 2008 in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg und dem Handelsblatt herausgegeben. Die Zeitung richtet sich bundesweit an Schüler aller Schulformen ab Klasse 8. Lehrkräfte finden kostenlose Bestellmöglichkeiten unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer

02.03.2018

Die Wirtschafts.Forscher! sind zurück von der einsamen Insel

Im Rahmen der dritten Wirtschafts.Forscher! Projektphase sind am 22. und 23. Februar 2018 erneut die Lehrkräfte der am Programm beteiligten Schulen aus Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Niedersachsen in Frankfurt am Main zusammengekommen.

Dr. Maren Ziese (Leiterin Stiftungsteam der PwC-Stiftung) und Marleen Schreiber (Bildungsreferentin der Karl Schlecht Stiftung) begrüßten am ersten Veranstaltungstag zunächst die in diesem Schuljahr neu hinzugekommenen Programmteilnehmerinnen und -teilnehmer. Diese erhielten anschließend eine Einführung in die fachlichen und fachdidaktischen Grundlagen der Unternehmensethik durch Prof. Dr. Dirk Loerwald (Institut für Ökonomische Bildung IÖB).

Darüber hinaus wurden die Möglichkeiten des Forschenden Lernens im Wirtschaftsunterricht thematisiert, die in einer eigens entwickelten Handreichung für die Lehrkräfte im Projekt aufbereitet wurden. Frau Feldmann-Wojtachnia (Centrum für Angewandte Politik CAP) erläuterte den Einsatz des Forschenden Lernens in den projekteigenen Workshops. Bei Mini-Schnitzel, Currywurst und Käseplatte am Abend erfolgte dann ein gleichermaßen reger wie entspannter Austausch aller Projektteilnehmerinnen, -teilnehmer und -partner.

Am zweiten Tag thematisierten Herr Stephan Friebel-Piechotta (IÖB) und Frau Gwen Schreiber (IÖB) den Themenkomplex „Konsum und Ethik“ sowie die Relevanz von (Spiel-)Regeln für das wirtschaftliche Handeln. Dr. Erik Schlegel (CAP) ergänzte um Erfahrungen aus dem Workshop zur Textilproduktion „Von der Baumwollplantage in meinen Kleiderschrank“.

Lernen durch „Utopia-Simulation“

Einen Schwerpunkt der Veranstaltung stellte die Erprobung einer „Utopia-Simulation“ dar, die im Programm für den Unterricht aufbereitet wurde. Ziel der „Utopia-Simulation“ ist es, Schülerinnen und Schülern gleichermaßen die Notwendigkeit gemeinschaftlicher Regeln wie auch die Komplexität der Regelfindung und -festlegung zu vermitteln. Ausgangspunkt ist eine gemeinsame Kreuzfahrt, an deren Ende aufgrund eines Schiffsunglücks alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf einer einsamen Insel stranden. Hier gilt es nun, sich selbst zu organisieren und Fragen bzgl. Arbeitsteilung, Austauschprozessen und sozialer Verantwortung zu klären. Nach lebhaften Spielrunden und Diskussionen wurden Verbesserungsvorschläge der Lehrkräfte gesammelt und unterrichtliche Realisierungsvarianten diskutiert. Darüber hinaus wurden vonseiten des IÖB die Materialien zum notwendigen Transfer der Erkenntnisse vorgestellt. Schlussendlich waren sich die Teilnehmenden einig, dass ein solch spielerischer Zugang sehr hilfreich ist, um an die zentralen Fragen in Bezug auf die Gestaltung von Wirtschaftsordnungen heranzuführen.

Economic Youth Summit als Abschluss im Juni

Im Nachgang der Präsenzveranstaltung erfolgt nun die Fortsetzung des Unterrichts an den Programmschulen mit den bereitgestellten Arbeitsheften. Die große Abschlussveranstaltung, des Programms „Wa(h)re Werte – Die Wirtschafts.Forscher!“ bildet der Economic Youth Summit am 04. und 05. Juni 2018 in Frankfurt am Main.

Bis dahin wünschen wir allen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern weiterhin viel Spaß und vielfältige Erkenntnisse im Rahmen des Forschenden Lernens.

07.02.2018

Podiumsdiskussion an der Deutschen Börse

Mitten im Zentrum des deutschen Finanzgeschehens am Börsenplatz 4 in Frankfurt wurde am Dienstagabend über ökonomische Bildung diskutiert. Aus der Politik waren der hessische Kultusminister Prof. Dr. R. Alexander Lorz und der FDP-Bundestagsabgeordnete Till Mansmann anwesend, die Wirtschaft wurde vom Fraport-Vorstand Michael Müller vertreten und für die ökonomische Bildung wurde Prof. Dr. Dirk Loerwald vom IÖB eingeladen.

Alle Anwesenden waren sich darüber einig, dass ökonomische Bildung ein zentraler Bestandteil von Allgemeinbildung sein soll. Kontroverser diskutiert wurde die Frage, wie man das konkret im hessischen Schulsystem umsetzen müsste. Der Kultusminister sah vor allem Ansatzpunkte in einer Verbesserung der Lehrerausbildung. Aktuell gibt es an den vier lehrerausbildenden Universitäten in Hessen keine einzige wirtschaftsdidaktische Professur und ökonomische Anteile sind in den Politik-Wirtschaft-Studiengängen Mangelware. Das wäre also in der Tat ein guter Hebel. Ein Schulfach Wirtschaft wird es mit der aktuellen Regierung in Hessen wohl aber in absehbarer Zukunft nicht geben. In anderen Bundesländern wie beispielsweise in Nordrhein Westfalen tut sich deutlich mehr in diesem Feld. Die Frage, wie ökonomische Bildung im deutschen Schulwesen verankert werden soll, bleibt aktuell.

 

26.01.2018

Handelsblatt Newcomer: Bitte einen Bitcoin!

In diesem Monat erschien die 47. Ausgabe des Handelsblatt Newcomers, der kostenlosen Wirtschaftszeitung für Jugendliche aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 8.

Auch im Jahr 2018 startet der Newcomer mit aktuellen Themen aus der Wirtschaftswelt, u.a. über die virtuelle Währung Bitcoin, die Fitnessbranche oder die zentralen Fragen warum und wozu eigentlich Steuern erhoben werden.

Andere spannende Themen sind die Entwicklungen bei den sozialen Netzwerken, deren Einfluss weiterhin zunehmen oder auch die Abschaffung der Kohlekraftwerke.

Der Newcomer wird seit 2008 in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg und dem Handelsblatt herausgegeben. Die Zeitung richtet sich bundesweit an Schüler aller Schulformen ab Klasse 8. Lehrkräfte finden kostenlose Bestellmöglichkeiten unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer