2015

22.05.2015

Gartenvorlesung von IÖB und wigy: Zur Rolle der Ethik in der Arbeitswelt

Die beliebte Veranstaltungsreihe „1x1 der Wirtschaft“ von IÖB und wigy richtet sich diesen Sommer zum vierzehnten Mal mit einem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema an die Leserinnen und Leser der Nordwest-Zeitung (NWZ).  Am 25. Juni geht es im Institutsgarten um das Thema Unternehmensethik. Unter dem Titel „Alle für einen oder einer für alle? Zur Rolle der Ethik in der Arbeitswelt“ führt Prof. Dr. Dirk Loerwald mit einem Impulsreferat in das Thema ein. Im Anschluss diskutieren unter anderem Thomas Lemke, Fachanwalt für Arbeitsrecht in der Sozietät Kramer-Lemke-Wilken, sowie Prof. Dr. Hans Kaminski, Direktor des  IÖB, mit dem Plenum. Die Plätze werden über Couponaktionen in der NWZ vergeben. Einlass ist ab 17.00 Uhr, Beginn um 17.30 Uhr. Ab 19.00 Uhr kann bei einem Imbiss weiter diskutiert werden.

Hintergrund
Für das Veranstaltungsformat „1x1 der Wirtschaft“ wurden IÖB und wigy im Jahre 2009 als „Ort im Land der Ideen“ ausgezeichnet. Besondere Beachtung fand die Grundidee, aktuelle gesellschafts- und wirtschaftspolitische Diskurse aufzugreifen, um wirtschaftliche Zusammenhänge zu vermitteln, die für das Verständnis jedweder Debatten bedeutsam sind. Kooperationspartner ist von Beginn an die Nordwest-Zeitung, die neben den Coupons und Hintergründen zur Veranstaltung auch ein Glossarium veröffentlicht. Es umfasst wirtschaftliche Grundbegriffe, die von Prof. Dr. Hans Kaminski einfach und kurz erläutert werden. Von den vergangenen Veranstaltungen gibt es Videomitschnitte, die in der Mediathek aufgerufen werden können.
Videos zu vergangenen Veranstaltungen
http://www.ioeb.de/mediathek
Informationen zu vergangenen Veranstaltungen:
http://www.ioeb.de/1x1derwirtschaft

Zum Impulsvortrag von Prof. Dr. Dirk Loerwald
Unternehmen sind Organisationen in denen täglich vielfältige Einzelentscheidungen getroffen werden, zum Beispiel über den Einkauf und Einsatz von Produktionsmitteln, die Organisation und den Ablauf von Wertschöpfungsketten oder die Höhe von Löhnen und Preisen. Unternehmensethische Fragestellungen und Ansätze werden bei den Entscheidungen von und in Unternehmen deshalb bedeutsam, weil sich wirtschaftliche und ethische Zusammenhänge nicht vollständig voneinander trennen lassen. Von Unternehmern wird erwartet, dass sie neben der ökonomischen auch ökologische und soziale Verantwortung übernehmen. Auch die Arbeitnehmer sollen nicht nur "Dienst nach Vorschrift" machen, sondern sich - wo möglich - für die ökonomischen, ökologischen und sozialen Ziele des Unternehmens einsetzen. Zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern bestehen dabei aber nicht nur gemeinsame Interessen, sondern auch Konfliktfelder wie sie sich beispielsweise in Streikphasen und Tarifverhandlungen beobachten lassen. Im Vortrag mit dem Titel "Alle für einen oder einer für alle? Zur Rolle der Ethik in der Arbeitswelt" werden unternehmensethische Problemstellungen dargestellt und Lösungsansätze skizziert.  

12.05.2015

Wettbewerb“ Ökonomie in Schulen“ gestartet - Thema Soziale Marktwirtschaft

Ab sofort können sich Schulen aus dem Nordwesten Niedersachsens für den Förderpreis „Ökonomie in Schulen 2015“ der Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten (SMNW) bewerben. Schirmherrin des Wettbewerbs ist die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Das Thema der Ausschreibung lautet „Soziale Marktwirtschaft“. Allgemeinbildende Schulen und in diesem Jahr erstmalig auch Fachoberschulen Wirtschaft und Verwaltung sowie Berufliche Gymnasien Wirtschaft sind aufgerufen, innovative Unterrichtsideen, Konzepte und Projekte einzureichen, mit denen Schülerinnen und Schülern möglichst grundlegende Kompetenzen zum Themenbereich „Soziale Marktwirtschaft“ vermittelt werden. Erwünscht sind auch Wettbewerbsbeiträge zur Frage, wie sich aktuelle Herausforderungen (Energiewende, Globalisierung, Arbeitsmarktsituation etc.) einordnen, analysieren und bewerten lassen und Ansätze zur Fortentwicklung unserer Wirtschaftsordnung erarbeitet werden können. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Abgabefrist ist der 13. November 2015. Eine formlose Teilnahmebekundung ist bis zum 30. September 2015 erwünscht.

Ausführliche Informationen: http://www.ioeb.de/aktuelle-ausschreibung

28.04.2015

April-Ausgabe des Newcomer erschienen

Aktuell wurde die April-Ausgabe des Newcomers Nr. 33 veröffentlicht. Diese setzt einen Schwerpunkt auf das Thema Digitalisierung und beschäftigt sich beispielsweise mit der „Totalen Vernetzung“, der Industrie 4.0 und autonomen Fahrzeugen. Außerdem wird die Blogger-Szene unter die ökonomische Lupe genommen und die vielschichtige Diskussion um das Freihandelsabkommen (TTIP) schülernah betrachtet.
Der Newcomer ist eine Wirtschaftszeitung für Jugendliche ab der 8. Klasse und wird in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und dem Handelsblatt alle zwei Monate herausgegebene. Kostenlose Bestellmöglichkeiten unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer

 

17.04.2015

Podiumsdiskussion: Wie plural sind die Oldenburger Wirtschaftswissenschaften?

Am 27.04.2015 organisiert das "Netzwerk Plurale Ökonomie" eine Podiumsdiskussion mit dem Titel "Wie plural sind die Oldenburger Wirtschaftswissenschaften?". Neben Theresa Steffestun vom Netzwerk Plurale Ökonomik werden Prof. Dr. Reinhard Pfriem, Prof. Dr. Jürgen Bitzer sowie Prof. Dr. Dirk Loerwald von der Carl von Ossietzky Universität über diese Frage diskutieren.

In der ökonomischen Theorie haben sich über einen langen Zeitraum hinweg einschlägige Modelle und Modellannahmen als tragfähig und erklärungskräftig für die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Problemen und Lösungsansätzen erwiesen. Diese Modelle gehören zum Standardrepertoire der wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschaftsdidaktischen Lehre an den Hochschulen. Die Anwendung dieser Theorien und Modelle findet in vielen ökonomischen Forschungsbereichen weitgehend mathematisiert statt. Begründet wird dies in der Regel mit der hohen Komplexität in vielen Forschungsprozessen, der formalen Präzisierung logischer Schlussfolgerungen und der Nachvollziehbarkeit komplexer Argumente für andere Forscher. International und national empfinden aber Studierende der Wirtschaftswissenschaften die so angestrebte naturwissenschaftliche Exaktheit auch als Problem und sie konstatieren, dass pluralistische Zugänge innerhalb der Disziplin eine eher untergeordnete Rolle spielen - so auch in Oldenburg.

In der Podiumsdiskussion geht es um die derzeitige Ausrichtung der ökonomischen Lehre und Wissenschaft an Universitäten, insbesondere an der Universität Oldenburg. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos und ohne vorherige Anmeldung möglich. 

Netzwerk plurale Ökonomik: "Wie plural sind die Oldenburger Wirtschaftswissenschaften?"
27. April 2015, 18.30 Uhr
BIS Saal, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg