2014

18.09.2014

30. Ausgabe des Handelsblatt Newcomer veröffentlicht

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres ist auch unsere September-Ausgabe des Newcomer erschienen, der bundesweiten Wirtschaftszeitung für Schüler aller Schulformen ab Klasse 8. Diese Ausgabe thematisiert u. a. den wirtschaftlichen Einfluss großer Internetkonzerne auf verschiedene Lebensbereiche, setzt sich mit der aktuellen Diskussion um Flüchtlinge auseinander, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen, und geht anlässlich der in Kürze stattfindenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) sowie der Internationalen Funkausstellung (IFA) auf das internationale Messegeschehen und dessen Bedeutung für Deutschland ein.

Herausgegeben wird der Handelsblatt Newcomer seit 2008 in Kooperation zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und dem Handelsblatt. Lehrkräfte können ihn kostenlos im Klassensatz bestellen: www.handelsblattmachtschule.de/newcomer
 

 

08.09.2014

Konferenzen zu den Ergebnissen des EU Projektes IMPULS in den Niederlanden, Polen und Deutschland

Im Rahmen von drei im September stattfindenden Konferenzen wird das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) zusammen mit seinen internationalen Projektpartnern Ergebnisse und Erfahrungen aus dem EU Projekt IMPULS vorstellen: Wie lassen sich grenzüberschreitende Praxiskontakte in der regionalen Wirtschaft im Rahmen eines Austausches zwischen Schulen und Unternehmen realisieren? Welche Chancen, Möglichkeiten und Probleme sind damit verbunden? Die offenen Tagungen am 18. September in der niederländischen Sekundarschule Waerdenborch, am 22. September im Bildungskuratorium des Lebuser Landes (Polen) und am 23. September in der Ehm Welk Oberschule im brandenburgischen Angermünde zeigen auf, wie grenznahe Schulen ihren Schülerinnen und Schülern die wirtschaftlichen Besonderheiten und beruflichen Möglichkeiten im europäischen Nachbarland vermitteln und Praxiskontakte realisieren können. Es referieren jeweils Projektpartner aus den Bereichen Schule, Universität und Unternehmen. Bei allen Konferenzen wird auch das übergeordnete Thema der grenzüberschreitenden Schule-Wirtschaft Kontakte als bildungspolitische Aufgabe im zusammenwachsenden Europa eine Rolle spielen. Die Tagungen richten sich an Lehrkräfte, Unternehmensvertreter, Bildungsreferenten und weitere Interessierte, die an den Erkenntnissen und Best-Practice-Beispielen des Projektes teilhaben möchten.

Rückfragen zum Projekt und zu den Tagungen:
Sandra Hänke (Projektkoordinatorin): haenke@ioeb.de, Tel. 0441-361303-32
Infos und Anmeldung: http://www.ioeb.de/veranstaltungen

Einzelheiten zum Projekt
Im Rahmen des dreijährigen Projektes wurden verschiedene Unterstützungsangebote entwickelt, zum Beispiel ein Leitfaden für Lehrkräfte und Schulleiter mit Checklisten, Informationsmaterialien über unterschiedliche Bildungssysteme sowie eine internetgestützte Kooperationsbörse, die Schulen und Unternehmen der Nachbarländer vernetzen soll. Herzstück des Projektes sind Lern- und Arbeitsmaterialien, die in einer 20-monatigen Lehrerfortbildung für die beteiligten Lehrkräfte sowie in Workshops für Schulleiter und Unternehmensvertreter eingesetzt wurden. Alle Angebote könnten auch in anderen europäischen Nachbarregionen angewendet werden, zum Beispiel in Polen/Tschechien oder Frankreich/Belgien. Die Projektergebnisse werden auf der Seite www.impuls-transfer.euveröffentlicht.

Projektmanagement
Dem Projektmanagement gehören neben dem IÖB, dem die Gesamtkoordination unterliegt, die Saxion Hogescholen in Enschede (NL) sowie das polnische Bildungskuratorium der Lebuser Woiwodschaft und das Methodikzentrum in Gorzow Wlkp. (PL) an. Unterstützt haben das Projekt die polnische IHK West sowie die IHK Ostbrandenburg und die IHK für Ostfriesland und Papenburg.

 

 

 

28.08.2014

Aktualisierte Auflage der Handreichung „Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen“ erhältlich

Die Handreichung „Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen“, die von Vertreterinnen und Vertretern aus Schule, Schulverwaltung, Wirtschaft und Berufsberatung herausgegeben wird, ist für das Schuljahr 2014/2015 überarbeitet worden. Über die inhaltliche Überarbeitung hinaus werden in neuen Kapiteln mit Blick auf die Studienorientierung in der gymnasialen Oberstufe die zentralen Studienberatungsstellen und Studentenwerke als landesweit relevante Partner vorgestellt. Als neues Praxisbeispiel wird das Osnabrücker Patenmodell (Auszubildende fungieren als Patinnen bzw. Paten) präsentiert.

Die aktuelle Ausgabe kann unter www.berufsorientierung-niedersachsen.de kostenlos heruntergeladen werden. Die Printfassung ist zum Preis von 25 Euro ab Mitte September beim Institut für Ökonomische Bildung unter bestellung@ioeb.de erhältlich. Ferner gibt es online und als Printfassung eine Ergänzungslieferung, die nur die Änderungen und Erweiterungen enthält.

Herausgeber
Prof. Dr. Rudolf Schröder, Universität Oldenburg, Institut für Ökonomische Bildung
Ettje Lundqvist, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer
Veronika Büschgens, Niedersächsische Landesschulbehörde
Inge Warns, Berufsbildende Schulen Wesermarsch
Anke Termath, Arbeitsagentur Oldenburg
Werner Kähler, Aktionsgemeinschaft „Gütesiegel Weser-Ems“

28.07.2014

VÖBAS e. V. nimmt Stellung zu aktuellen Entwicklungen in der ökonomischen Bildung

Der Verband Ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen (VÖBAS e. V.) nimmt auf seiner Homepage Stellung zu aktuellen Debatten in der ökonomischen Bildung. So begrüßt der Verband das neue Fach „Wirtschaft - Berufs- und Studienorientierung“ in Baden-Württemberg, nennt aber auch Kriterien der erfolgreichen Umsetzung. So müsse zum Beispiel in den auszuarbeitenden Curricula die Berufs- und Studienorientierung wie auch die allseits geforderte Verbraucherbildung in den größeren Zusammenhang der ökonomischen Allgemeinbildung eingeordnet werden, heißt es in einer Meldung.

Das NRW-Wahlpflichtfach „Politik/Ökonomische Grundbildung“, das in NRW 2015 ab Klasse 7 eingeführt werden soll, sieht der Verband angesichts des erfolgreichen Modellversuchs „Wirtschaft in Realschulen“ kritisch. Die Vertreter des Verbandes hoffen, dass sich hier noch curriculare Verbesserungen ergeben.

Niedersachsen kehrt ab dem Schuljahr 2015 zu G9 zurück. Der VÖBAS e. V. fordert, bei der Reform den Politik-Wirtschaft Unterricht mit anderen gesellschaftswissenschaftlichen Fächern annähernd gleichzustellen. Dem Verband geht es insbesondere darum, dass die Schuljahreswochenstunden in der Sekundarstufe I angehoben werden. Keinem anderen Fach des gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeldes seien in den zurückliegenden Jahren so viele neue Aufgaben zugewiesen worden wie dem Fach Politik-Wirtschaft, begründet der Vorsitzende Dr. Karl-Josef Burkard die Forderung des Verbandes, der die ökonomische Bildung in den Bundesländern Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen fördert und weiterentwickelt.

Auch zu den aktuellen Entwicklungen in der Verbraucherbildung nimmt der VÖBAS e. V. auf seiner Homepage Position ein. Verbraucherbildung bedürfe keines neuen Schulfachs, das sich auf Aspekte der privaten Lebensführung beschränke, sondern der flächendeckenden Institutionalisierung ökonomischer Bildung, welche die Gesamtheit der wirtschaftlichen Akteure in ihren Aktionen, Interaktionen und Interdependenzen in den Blick nehme.

Die Stellungnahmen finden sich auf www.voebas.de unter Aktuelles.