2014

30.09.2014

IMPULS „Abschlusstournee“ durch Deutschland, Polen und die Niederlande: „Das IÖB ist auf allen Ebenen zur weiteren Zusammenarbeit bereit“

Die „Abschlusstournee“ im EU-Projekt IMPULS mit Tagungen in Deutschland, Polen und den Niederlanden ist zu Ende gegangen. Insgesamt kamen etwa 300 Lehrkräfte, Wissenschaftler, Vertreter aus Wirtschaft, Kammern, Politik und Schulverwaltung in Holten (NL), Gorzw Wlkp. (PL) und im brandenburgischen Angermünde zusammen, um sich über die Realisierung grenzüberschreitender Praxiskontakte in Schulen auszutauschen: Wie solche Praxiskontakte zwischen deutschen und niederländischen Schulen und Unternehmen für das Laufbahnlernen und unternehmerische Denken von Schülerinnen und Schülern sowie für die Internationalisierung von Schulen nutzbar gemacht werden können, war eine zentrale Frage in den Niederlanden. In Polen bildete die IMPULS Abschlusskonferenz den Auftakt für das berufsorientierende und berufsbildende Jahr 2014/2015 – grenzüberschreitende Praxiskontakte sollen nach den Erfahrungen in dem EU-Projekt jetzt mehr in den Fokus polnischer Schulen rücken. Die beteiligten Partner setzen ihre Arbeit in Zukunft fort: Gemeinsam werden die brandenburgische und polnische Schule die Ausbildungsmesse VOCATIUM in Frankfurt/Oder besuchen sowie weiterhin Unternehmen in Deutschland und Polen erkunden. In Angermünde initiierte die Uckermärkische Unternehmervereinigung ein Anschlussprojekt, welches grenzüberschreitende Praxiskontakte von Schülerinnen und Schülern mit der Verbesserung der Ausbildungsfähigkeit und der Bekämpfung des Fachkräftemangels in der Region verknüpft. „Wir müssen noch viel intensiver als bisher versuchen, die konkrete Zusammenarbeit mit Schulen in den Niederlanden, Deutschland und Polen zu stärken“, forderte Prof. Dr. Hans Kaminski, Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB), wo die Gesamtkoordination des Projekts lag. „Wir sollten auch parallel nach Möglichkeiten suchen, die Zusammenarbeit von Lehrkräften und Hochschulen im Bereich der ökonomischen Bildung auszubauen, eventuell durch neue Projekte. Das IÖB ist auf allen Ebenen zur weiteren Zusammenarbeit bereit“, so Kaminski.

 

Hintergrund:

IMPULS steht für „Implementierung von Praxiskontakten in Unternehmen für Lehrer und Schüler“. Die Gesamtkoordination des dreijährigen EU-Projektes (Laufzeit bis September 2014) unterlag Sandra Hänke, Leiterin der internationalen Abteilung des IÖB. Dem Projektmanagement gehörten ferner die Saxion Hogescholen in Enschede (NL) sowie das polnische Bildungskuratorium der Lebuser Woiwodschaft und das Methodikzentrum in Gorzow Wlkp. (PL) an. Unterstützt haben das Projekt die polnische IHK West sowie die IHK Ostbrandenburg und die IHK für Ostfriesland und Papenburg.

Ziel war, ein Konzept zu entwickeln und zu erproben, nach dem grenznahe Schulen ihren Schülerinnen und Schülern im Unterricht die wirtschaftlichen Besonderheiten und beruflichen Möglichkeiten im europäischen Nachbarland vermitteln können. Beteiligt waren Schulen und Unternehmen aus den Grenzregionen Brandenburg und Lebuser Land (PL) sowie Niedersachsen/Nordrhein-Westfalen und Twente (NL).

Ergebnis sind verschiedene Unterstützungsangebote, zum Beispiel ein Leitfaden für Lehrkräfte und Schulleiter mit Checklisten, Informationsmaterialien über unterschiedliche Bildungssysteme sowie eine internetgestützte Kooperationsbörse, die Schulen und Unternehmen der Nachbarländer vernetzen soll. Herzstück des Projektes sind Lern- und Arbeitsmaterialien, die in einer 20-monatigen Lehrerfortbildung für die beteiligten Lehrkräfte sowie in Workshops für Schulleiter und Unternehmensvertreter eingesetzt wurden. Alle Angebote könnten auch in anderen europäischen Nachbarregionen angewendet werden, zum Beispiel in Polen/Tschechien oder Frankreich/Belgien. Die Projektergebnisse werden auf der Seite www.impuls-transfer.eu veröffentlicht.

 

24.09.2014

wigy Wirtschaftslehrertagung am 10. Oktober: „E-Commerce und Industrie 4.0 im Unterricht“

Der wigy e. V. veranstaltet am Freitag, den 10. Oktober von 9.00 bis 15.00 Uhr seine jährlich stattfindende Fachtagung für Wirtschaftslehrerinnen und -lehrer an allgemeinbildenden Schulen in der Oldenburgische Landesbank AG, Stau 15/17 in Oldenburg. Dabei geht es um das Thema „E-Commerce und Industrie 4.0“. Zu der Tagung mit Fachvorträgen und Workshops werden Referendare, Lehrkräfte und Unternehmensvertreter erwartet. Die Teilnahme ist kostenfrei. Programm und Anmeldung: www.wigy.de

Kontakt:
Martina Raker, Geschäftsstelle des wigy e. V., Tel. 0441-361303-30, E-Mail: raker@ioeb.de
 

18.09.2014

30. Ausgabe des Handelsblatt Newcomer veröffentlicht

Pünktlich zum Start des neuen Schuljahres ist auch unsere September-Ausgabe des Newcomer erschienen, der bundesweiten Wirtschaftszeitung für Schüler aller Schulformen ab Klasse 8. Diese Ausgabe thematisiert u. a. den wirtschaftlichen Einfluss großer Internetkonzerne auf verschiedene Lebensbereiche, setzt sich mit der aktuellen Diskussion um Flüchtlinge auseinander, die über das Mittelmeer nach Europa fliehen, und geht anlässlich der in Kürze stattfindenden Internationalen Automobilausstellung (IAA) sowie der Internationalen Funkausstellung (IFA) auf das internationale Messegeschehen und dessen Bedeutung für Deutschland ein.

Herausgegeben wird der Handelsblatt Newcomer seit 2008 in Kooperation zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und dem Handelsblatt. Lehrkräfte können ihn kostenlos im Klassensatz bestellen: www.handelsblattmachtschule.de/newcomer
 

 

08.09.2014

Konferenzen zu den Ergebnissen des EU Projektes IMPULS in den Niederlanden, Polen und Deutschland

Im Rahmen von drei im September stattfindenden Konferenzen wird das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) zusammen mit seinen internationalen Projektpartnern Ergebnisse und Erfahrungen aus dem EU Projekt IMPULS vorstellen: Wie lassen sich grenzüberschreitende Praxiskontakte in der regionalen Wirtschaft im Rahmen eines Austausches zwischen Schulen und Unternehmen realisieren? Welche Chancen, Möglichkeiten und Probleme sind damit verbunden? Die offenen Tagungen am 18. September in der niederländischen Sekundarschule Waerdenborch, am 22. September im Bildungskuratorium des Lebuser Landes (Polen) und am 23. September in der Ehm Welk Oberschule im brandenburgischen Angermünde zeigen auf, wie grenznahe Schulen ihren Schülerinnen und Schülern die wirtschaftlichen Besonderheiten und beruflichen Möglichkeiten im europäischen Nachbarland vermitteln und Praxiskontakte realisieren können. Es referieren jeweils Projektpartner aus den Bereichen Schule, Universität und Unternehmen. Bei allen Konferenzen wird auch das übergeordnete Thema der grenzüberschreitenden Schule-Wirtschaft Kontakte als bildungspolitische Aufgabe im zusammenwachsenden Europa eine Rolle spielen. Die Tagungen richten sich an Lehrkräfte, Unternehmensvertreter, Bildungsreferenten und weitere Interessierte, die an den Erkenntnissen und Best-Practice-Beispielen des Projektes teilhaben möchten.

Rückfragen zum Projekt und zu den Tagungen:
Sandra Hänke (Projektkoordinatorin): haenke@ioeb.de, Tel. 0441-361303-32
Infos und Anmeldung: http://www.ioeb.de/veranstaltungen

Einzelheiten zum Projekt
Im Rahmen des dreijährigen Projektes wurden verschiedene Unterstützungsangebote entwickelt, zum Beispiel ein Leitfaden für Lehrkräfte und Schulleiter mit Checklisten, Informationsmaterialien über unterschiedliche Bildungssysteme sowie eine internetgestützte Kooperationsbörse, die Schulen und Unternehmen der Nachbarländer vernetzen soll. Herzstück des Projektes sind Lern- und Arbeitsmaterialien, die in einer 20-monatigen Lehrerfortbildung für die beteiligten Lehrkräfte sowie in Workshops für Schulleiter und Unternehmensvertreter eingesetzt wurden. Alle Angebote könnten auch in anderen europäischen Nachbarregionen angewendet werden, zum Beispiel in Polen/Tschechien oder Frankreich/Belgien. Die Projektergebnisse werden auf der Seite www.impuls-transfer.euveröffentlicht.

Projektmanagement
Dem Projektmanagement gehören neben dem IÖB, dem die Gesamtkoordination unterliegt, die Saxion Hogescholen in Enschede (NL) sowie das polnische Bildungskuratorium der Lebuser Woiwodschaft und das Methodikzentrum in Gorzow Wlkp. (PL) an. Unterstützt haben das Projekt die polnische IHK West sowie die IHK Ostbrandenburg und die IHK für Ostfriesland und Papenburg.