2014

19.05.2014

Tagung: Praxiskontakte und Berufsorientierung in Europas Nachbarregionen am 5. Juni 2014

„Praxiskontakte und Berufsorientierung in Europas Nachbarregionen“ ist das Thema einer Tagung am 5. Juni, 10.00 bis 15.30 Uhr, im NWZ Pressehaus Oldenburg, zu der das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) als Koordinator des EU-Projektes IMPULS einlädt. IMPULS steht für grenzüberschreitende „Implementierung von Praxiskontakten in Unternehmen für Lehrer und Schüler“. Erwartet werden zu der offenen Tagung etwa 100 Lehrkräfte, Unternehmensvertreter, Bildungsreferenten und weitere Interessierte, die sich über grenzüberschreitende Schule-Wirtschaft Aktivitäten in Deutschland, den Niederlanden und Polen austauschen möchten. Die Veranstaltung soll zeigen, wie Schülern der berufsorientierte Blick in das europäische Nachbarland ermöglicht werden kann. Dazu werden zum einen die bildungspolitischen Rahmenbedingungen für die schulische Umsetzung diskutiert und zum anderen Best-Practice-Beispiele aus dem IMPULS Projekt vorgestellt. Es referiert u. a. Prof. Dr. Peter J. Weber, Rektor der SRH Hochschule Calw, über den Mehrwert von regionaler Mehrsprachigkeit und Interkulturalität von Unternehmen.  Meike Richter, J. Bünting Beteiligungs AG, berichtet über deutsch-niederländische Ausbildungsperspektiven und Schülerinnen und Schüler selbst präsentieren ihre grenzüberschreitenden Praxiskontakterfahrungen in Unternehmen und Schulen. Auskünfte und Anmeldung: Sandra Hänke, Tel. 0441-361303-32, E-Mail: haenke@ioeb.de
Programm: www.ioeb.de/Veranstaltungen

14.05.2014

Handelsblatt Newcomer in neuem Layout

Aktuell ist die 28. Ausgabe des Handelsblatt Newcomer, der bundesweiten Wirtschaftszeitung für Schüler ab Klasse 8., erschienen – in einem überarbeiteten Layout. Neu ist die Rubrik „Stimmt es, dass …“, in der Schülerfragen rund um das Thema Wirtschaft von Handelsblatt-Autoren beantwortet werden. Den Auftakt macht in der Mai-Ausgabe die Frage „Stimmt es, dass selbst Schüler bei jedem Kauf Steuern zahlen?“ Weitere Inhalte sind dieses Mal u. a. die Krim-Krise und die Europawahl. Auf vielfachen Wunsch von Lehrkräften ist auch die Überschuldung privater Haushalte ein Thema.

Herausgegeben wird der Newcomer zusammen vom Handelsblatt und dem Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB). Eine englische Übersetzung, kostenlose Bestellmöglichkeiten und weiteres unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer

14.05.2014

Abbrüche in Ausbildung und Studium mindern

Fünf Jahre lang haben Stifter aus der regionalen Wirtschaft die Professur von Prof. Dr. Rudolf Schröder an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg finanziert. Im letzten Jahr wurde Schröders Professur für Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung in den festen Stellenplan der Universität übernommen. Am Dienstag, den 13. Mai, gab der Hochschullehrer bei einem Treffen der Stifter im Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Auskunft darüber, welche Akzente er von 2008 bis 2013 mit der Stiftungsprofessur setzen konnte. Die Stifterorganisationen vertraten Prof. Dr. Heinz-W. Appelhoff (Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg -DER KLEINE KREIS e. V.), Jürgen Lehmann (NORDMETALL, ehem. NORD-WEST-METALL), Hilger Koenig (Oldenburgische Landesbank AG), Mirja Viertelhaus-Koschig (Vierol AG).

"Für einen gelungenen Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ist der Wirtschaftsunterricht mit typischen Themen wie  regionaler Wirtschaftsraum, Jugendarbeitsschutzgesetz oder Tarifsystem besonders gefordert“, erklärte Schröder. Im Rahmen seiner Professur vertritt er die Berufsorientierung mit Pflicht- und Wahlangeboten in den Oldenburger Lehramtsstudiengängen, in denen Lehrkräfte für den Wirtschaftsunterricht an allgemeinbildenden Schulen ausgebildet werden.

In den letzten Jahren hat Niedersachsen die Berufsorientierung in den Haupt-, Real- und Oberschulen stark ausgebaut. "Die Schulen und Kooperationspartner sind oftmals mit der systematischen Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen überfordert, es fehlt der Überblick“, so Schröder. Deshalb entwickelte er gemeinsam mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer sowie Vertretern aus Schule, Schulverwaltung, Wirtschaft und Berufsberatung die Handreichung „Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen“. Damit sollen die Schulen, Unternehmen, Arbeitsagenturen und Kammern unterstützt werden, ihre Aktivitäten besser aufeinander abzustimmen. Bislang wurden 400 gedruckte Exemplare bestellt und 2500 Downloads von der Internetseite www.berufsorientierung-niedersachsen.de durchgeführt. Seit 2013 unterstützt ein Beirat mit Mitgliedern aus dem Niedersächsischen Kultusministerium, der Landesschulbehörde und der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen die stetige Fortentwicklung der Handreichung. Im Auftrag der Regionaldirektion schult Schröder auch regelmäßig Berufsberater, um die Kooperation mit den Lehrkräften zu fördern.

In Oldenburg hat Schröder ein Konzept zur Förderung der Berufs- und Studienorientierung an gymnasialen Schulformen (BOGn) entwickelt, das in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit entstanden ist, die das Konzept auch finanziell gefördert hat. 3.000 Schülerinnen und Schüler von sieben Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen durchliefen seit 2009 das BOGn-Konzept. Die Schülerinnen und Schüler erhielten z. B. Unterricht, der zusammen mit den Lehrkräften vor Ort durchgeführt wurde, ebenso wie Berufserkundungen und Feedbackgespräche zu den Ergebnissen eines Berufs- und Studienwahltests. Dieses Jahr schloss Schröder eine halbjährige Fortbildung für 50 Lehrkräfte in Ostbrandenburg ab, die das BOGn-Konzept in das neue Seminarfach in der gymnasialen Oberstufe integrieren. Auch Bremer Schulen haben sein Konzept bereits übernommen.

In Zukunft werde er sich verstärkt der Frage widmen, wie Angebote für spezielle Zielgruppen konzipiert werden können, z. B. für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Eine weitere Herausforderung stelle die Verzahnung mit den schulischen Konzepten zur Inklusion dar. "Das Kultusministerium hat angekündigt, die Rückkehr zum Abitur in 13 Jahren zu nutzen, um die Berufs- und Studienorientierung zu stärken. Hier warten also neue Aufgaben," blickte Schröder voraus.  Die Stifter äußerten sich zufrieden über seine Arbeit. Ihnen ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Beruf oder ihr Studium finden, Abbrüche vermeiden und in der Region bleiben.

Zur Person
Prof. Dr. Rudolf Schröder, Professor für Ökonomische Bildung mit Schwerpunkt Berufsorientierung, ist stellvertretender Direktor des Departments für Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und Institutssprecher des Instituts für Ökonomische  Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Im gleichnamigen An-Institut in der Bismarckstraße 31 leitet er die Abteilung Berufs- und Studienorientierung. Habilitiert hat Schröder zur internetbasierten Berufsausbildung schwerstkörperbehinderter Menschen. Außerdem war Schröder vor Antritt der Stiftungsprofessur Lehrer am Berufskolleg Ennepetal (NRW) und dort Leiter des beruflichen Gymnasiums.

Kontakt
Prof. Dr. Rudolf Schröder, Institut für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität, Tel. 0441-798-4787, E-Mail: r.schroeder@uni-oldenburg.de

v. l. Hilger Koenig (Oldenburgische Landesbank AG), Prof. Dr. Heinz-W. Appelhoff (Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg - DER KLEINE KREIS e.V.), Prof. Dr. Rudolf Schröder (IÖB), Mirja Viertelhaus-Koschig (Vierol AG), Jürgen Lehmann (NORDMETALL, ehem. NORD-WEST-METALL)

Foto: Lukas Lehmann

07.05.2014

Vertrauen isst gut?! - Ein kulinarischer Abend aus ökonomischer Sicht

Katrin Eggert und Prof. Dr. Dirk Loerwald in der Reihe „Köpfe & Töpfe -Die Oldenburger Wissenschaft kocht!“

Am 15. Mai ab 19.30 Uhr werden Katrin Eggert, und Prof. Dr. Dirk Loerwald vom Institut für Ökonomische  Bildung (IÖB) mit dem Team des Restaurants Tafelfreuden ein genussvolles Menü kreieren. Unter dem Motto „Vertrauen isst gut?! -Ein kulinarischer Abend aus ökonomischer Sicht“ sind die Gäste eingeladen, vier jahreszeitlich abgestimmte Gänge zu genießen und auf unterhaltsame Weise Einblicke in die Rolle von Vertrauen in wirtschaftlichen Beziehungen zu erhalten. Der kulinarische Abend findet in der Reihe „Köpfe & Töpfe -Die Oldenburger Wissenschaft kocht!“ statt, die das Restaurant „Tafelfreunden“ in Kooperation mit der Universität Oldenburg im Programm „40 Jahre Universität Oldenburg“ anbietet. Das Menü kostet 42 Euro pro Person, ermäßigt 36 Euro.

Anmeldung erbeten: Restaurant Tafelfreuden, Alexanderstraße 23, (0441)/83227.