2013

20.09.2013

wigy Jubiläumsaktion vermittelte Jugendlichen Praxisnähe

Übungen zum Verkaufsgespräch in Förderschule Borchersweg

Drei Praxiskontakte Schule-Wirtschaft in Oldenburger Schulen runden die wigy Jubiläumsaktion „20 Unternehmer/-innen in Schulen“ ab. Der  wigy Vorstandsvorsitzende Dr. Werner Brinker (EWE AG) stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler (12. Jahrgang) des Oldenburger Herbartgymnasiums zum Thema Energiewende. Wie man am geschicktesten Schreibwaren verkauft, übte Prof. Dr. Rudolf Schröder vom Institut für Ökonomische Bildung mit den Jugendlichen (9./10. Klasse) der Förderschule Borchersweg und ihrer Schülerfirma „Ratzefummel“. „Durch die Schulung hoffe ich, den Schülerinnen und Schülern in ihrer individuellen Entwicklung und Ratzefummel in der Geschäftsentwicklung weitergeholfen zu haben“, erläutert Schröder seine Motivation.  Moritz (17) erklärt: „Mit den kleinen organisatorischen Veränderungen lässt sich der Verkauf jetzt deutlich einfacher organisieren.“ Anregungen und Tipps für eine erfolgreiche Bewerbung konnte Sabine Hinrichs vom Unternehmen BÜFA den Jugendlichen des 10. Jahrgangs in der IGS Flötenteich an die Hand geben. Auch die „Todsünden“ einer Bewerbung wurden nicht außen vor gelassen.

Anlässlich des 20-jährigen Vereinsjubiläums fanden 20 spannende Praxiskontakte zwischen Schule und Wirtschaft statt, bei denen die Schülerinnen und Schüler vom direkten Kontakt zu den Unternehmensvertretern profitierten und dabei die praktischen Seiten der Wirtschaft kennenlernten. Die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Schulen gehört zu den Zielen des wigy e. V., der den Schulen auch in Zukunft weitere Praxiskontakte ermöglichen möchte. Auf den Internetseiten des Vereins finden sich mehr Informationen über die wigy-Aktionen und Veranstaltungen. www.wigy.de

Foto: Dr. Werner Brinker (EWE AG) im Unterricht mit Schülerinnen und Schülern des 12. Jahrgangs (Herbartgymnasium)

Foto: Karin Benecke und Anita Brede-Rettberg (IGS Flötenteich) mit Sabine Hinrichs (BÜFA GmbH & Co. KG)

Foto: Prof. Dr. Rudolf Schröder  (IÖB) mit
Jugendlichen der Förderschule Borchersweg

 

 

 

 

                                                                                                                                                                                                                           

 

18.09.2013

Wirtschaft zum Feierabend – IÖB legt Vortragsreihe in VHS auf

Mit Abendveranstaltungen in der VHS Oldenburg will das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Bürgerinnen und Bürger für wirtschaftliche Sachverhalte begeistern. In der Reihe „Wirtschaft zum Feierabend“ werden brisante Themen aus aktuellen politischen Debatten aufgegriffen. Die Referenten des IÖB stellen den ökonomischen Kern der Themen komprimiert und unterhaltsam dar und diskutieren im Anschluss offen mit den Teilnehmern.

Die Themen und Referenten des IÖB sind:

Donnerstag, 26. September:
„Einer wird gewinnen?“ – Über die Funktionsweise von Wettbewerb und Märkten
Vera Kirchner (wiss. Mitarbeiterin), Katrin Eggert (Geschäftsführerin)

Donnerstag, 31. Oktober:
„Ein Platz an der Sonne?“ – Energiesparen und Klimaschutz
Simone Malz (Leiterin des Forschungsbereiches „Energiebildung unter ökonomischer Perspektive), Michael Koch (Leiter der Abteilung Qualifizierung und E-Learning)

Donnerstag, 28. November:
„Wer wird Millionär?“ – Gerechtigkeit in der Marktwirtschaft zwischen Managerbonus und Mindestlohn
(Prof. Dr. Dirk Loerwald, Lehrstuhlinhaber für Ökonomische Bildung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Leiter der Abteilung Schulpraxis und Unterrichtsforschung im IÖB)

Zeit: 18.00 – 19.00 Uhr
Kosten: 3 Euro, Getränkeverkauf vor Ort
Ort: VHS, Karlstraße 25, Raum 2.16
Anmeldung: http://www.vhs-ol.de/  oder
Kundenzentrum Oldenburg, Tel. 0441 92391-50, E-Mail: info@vhs-ol.de

Das IÖB ist eine Forschungseinrichtung für ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen und der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg angegliedert. Die VHS-Veranstaltungen sind ein Bildungsangebot für Bürgerinnen und Bürger, die sich mehr Kenntnisse über grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge wünschen, um so zum Beispiel mediale Debatten tiefer durchdringen zu können.

17.09.2013

Jubiläums-Ausgabe Nr. 25 des Newcomer erschienen

Im Herbst vor fünf Jahren veröffentlichten das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und das Handelsblatt die erste Ausgabe des Newcomer. Nun liegt die mittlerweile 25. Ausgabe vor und wir freuen uns sehr über diese Jubiläen. Im Laufe der Zeit bewährte sich das Konzept der Wirtschaftszeitung für Jugendliche ab der 8. Klasse, das Interesse nahm stetig zu und die Auflage vervielfachte sich, sodass nun 100.000 Exemplare an Schulen bundesweit verschickt werden.

Anlässlich dieser Geburtstage blickt die aktuelle Ausgabe hinter die Kulissen und veranschaulicht den Entstehungsprozess einer Newcomer-Ausgabe. Aber auch aktuelle Themen finden Berücksichtigung: Volksfeste wie das Oktoberfest sowie deren wirtschaftliche Bedeutung oder die Fußball-Bundesliga sind nur zwei Beispiele für facettenreiche und jugendnahe Themen.

Lehrkräfte haben die Möglichkeit, noch bis zum 22. Oktober an einer Umfrage zum Newcomer sowie einer Verlosung teilzunehmen, bei der es u. a. iPad minis zu gewinnen gibt: www.handelsblattmachtschule.de/umfrage

Der Newcomer ist kostenlos bestellbar unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer. Dort gibt es auch weitere Infos sowie eine englische Übersetzung.

 

17.09.2013

Gemeinsames Projekt von IÖB und NWZ: „Alles über die Energiewende“

Die Energiewende ist eine große gesellschaftliche Herausforderung. Es gibt noch viele offene Fragen, wie die Energiewende in den nächsten Jahren umgesetzt werden kann. Die öffentliche Diskussion ist dabei von zahlreichen Fachbegriffen geprägt wie „Energiepolitik“, „öffentliche Güter“, „Energiemix“, „Emissionshandel“ oder „Energie-Contracting“. Damit Bürgerinnen und Bürger die Debatten kompetent verfolgen und die Begriffe richtig einordnen können, sei eine zusammenhängende Erläuterung solcher Schlüsselbegriffe wichtig, so Prof. Dr. Hans Kaminski in einem Interview mit der Nordwest-Zeitung. Dabei gelte es die ökonomischen Zusammenhänge herauszuarbeiten, denn nur mit dem Verständnis des ökonomischen Kerns sei die gesamte Diskussion um den Umbau unseres Energieversorgungssystems nachzuvollziehen. Deshalb haben das IÖB und die NWZ jetzt ein gemeinsames Projekt gestartet: In der Serie „Alles über die Energiewende“ erscheinen in der NWZ seit Ende August zweimal wöchentlich die wichtigsten Grundbegriffe zum Thema Energiewende und Energieversorgung. Leserinnen und Leser finden online zu jedem Stichwort Zusatzmaterial, mit dem der Beitrag vertieft oder veranschaulicht wird. Alle bisher erschienenen Begriffe sowie das Interview vom 29. August sind zu lesen auf:

http://www.nwzonline.de/energiewende