2013

09.04.2013

Jetzt bewerben: Wettbewerb „Ökonomie in Schulen 2013“ mit 15.000 Euro Preisgeld

Die Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten schreibt jetzt zum dritten Mal den mit 15.000 Euro dotierten Wettbewerb „Ökonomie in Schulen“ aus. Damit will die Stiftung die Bildung von Schülerinnen und Schülern im Wirtschaftsunterricht nachhaltig verbessern. Teilnahmeberechtigt sind sämtliche allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe I (außer Gymnasien) und der Sekundarstufe II an allgemeinbildenden Gymnasien aus dem Nordwesten Niedersachsens.

  • Für die Sek Iwerden die besten Konzepte für den Wirtschaftsunterricht prämiert, in denen das Themenfeld „Ökonomisches Handeln regional, national und international“ systematisch mit Praxiskontakten verknüpft wird.
  • Für die Sek II werden die besten Konzepte für ein Seminarfach, das ökonomische Themenstellungen behandelt, bewertet. Auch hier spielen der regionale Wirtschaftsraum und Praxiskontakte eine wichtige Rolle: Inhaltlich soll aufgezeigt werden, wie die regionale Arbeits- und Wirtschaftswelt als außerschulischer Lernort im Rahmen des Seminarfaches systematisch unterrichtlich aufbereitet wird.

Ausführliche Informationen zum Wettbewerb hier.

05.04.2013

Neues referiertes Online-Journal: „Zeitschrift für ökonomische Bildung“ (ZföB)

Die erste Online-Ausgabe der „Zeitschrift für ökonomische Bildung“ -ZföB ist jetzt erschienen. Herausgeber sind Prof. Dr. Hans Kaminski vom Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) in Oldenburg und Prof. Dr. Hans-Jürgen Schlösser vom Zentrum für ökonomische Bildung (ZöBiS) in Siegen. Das Journal soll Wissenschaftlern und interessierten Lehrkräften ein Organ bieten, um Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten im Feld der ökonomischen Bildung zu veröffentlichen. ZföB ist das erste Online-Journal, das Manuskripte der Autoren durch Doppelblindgutachten (engl. double-blind-review oder peer review) beurteilen lässt, um über die Veröffentlichung zu entscheiden. Der aktuelle Call for Papers läuft bis zum 1. Juni 2013. http://www.dev.zoebis.de/zfoeb/

26.03.2013

Weiterbildung "Wirtschaft" abgeschlossen

Am 14. März 2013 endete mit den Prüfungskolloquien eine achtzehnmonatige, internetgestützte Weiterbildung "Wirtschaft" für Lehrkräfte der Schulen in Trägerschaft des Bistums Osnabrück sowie der Ludgerus Schule Vechta.
In sechs Präsenz- und 16 Onlinephasen stand die Vermittlung fachwissenschaftlicher und fachdidaktischer Grundlagen zur Gestaltung des Wirtschafts- und Profiluntterrichts in der Sekundarstufe I auf dem Programm. Der Erprobung handlungsorientierter Methoden, dem Austausch unterschiedlicher Konzepte der schulischen Berufsorientierung, der Analyse regionaler Wirtschaftsräume sowie der Entwicklung alltagsnaher Unterrichtsbeispiele wurde dabei besonderer Raum eingeräumt. Zudem konnten über den gesamten Zeitraum die Materialien-Angebote des wigy e. V. genutzt werden.
Nach getaner Arbeit erhielten die Lehrkräfte im Rahmen einer Feierstunde in Oldenburg aus der Hand von Michael Sommer (Schulstiftung in der Diozöse Osnabrück), Michael Koch (Leiter Qualifizierung IÖB) und Kartin Eggert (Geschäftsführerin IÖB) ihre wohl verdienten Abschlusszertifikate.

Lehrkräfte und Kursleitung nach absolvierter Weiterbildung "Wirtschaft"

Foto: IÖB

19.03.2013

wigy baut Erfolgsmodell der Schulpatenschaften aus

Sinkende Schülerzahlen, mangelnde Ausbildungsreife und fehlende Berufsorientierung sind gute Gründe dafür, dass Schulen und Unternehmen enger zusammenarbeiten. Das preislich neu gestaffelte und damit vergünstigte Angebot „Schulpatenschaften“ des wigy e. V. richtet sich an Schulen und Unternehmen, die ihre Zusammenarbeit verbessern wollen.

Unternehmen fördern Schulen aus ihrer Region, indem sie einen Zugang zur bundesweit größten Online-Datenbank des wigy e.V. finanzieren. Darin sind über 2000 Materialien für den Wirtschaftsunterricht enthalten, die auf die in den Bundesländern vorgegebenen Themen abgestimmt sind. Die Materialien werden in Zusammenarbeit mit dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) stets erweitert und aktualisiert.

Unternehmen wie die EWE AG Oldenburg, die allen Schulen in Bremen einen Zugang zur wigy Datenbank ermöglicht, oder die Industrie- und Handelskammer Stade nutzen bereits seit vielen Jahren das Kooperationsmodell, um gemeinsame Aktivitäten mit Schulen zu konkretisieren und zu verstetigen. Die Schulen profitieren von persönlichen Kontakten in die Wirtschaft, weil sie die Potentiale von Praxiskontakten als unterrichtliche Methode im Wirtschaftsunterricht ausschöpfen und diese in ihr schulisches Konzept zur Berufsorientierung einbauen können. Die Unternehmen fördern die Ausbildungsreife junger Menschen und verbessern ihr Image durch die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung. Zu Gute kommt die Zusammenarbeit schließlich den Schülerinnen und Schülern, die Wirtschaft nicht nur aus Büchern erlernen, sondern die regionale Arbeits- und Wirtschaftswelt hautnah erleben.

Eine Schulpatenschaft setzt sich zusammen aus einem Schulpatenbeitrag in Höhe von 500 Euro im Jahr, hinzu kommt ein Betrag pro Schule zwischen 100 und 175 Euro, je nach Anzahl der geförderten Schulen.

Neben den Schulpatenschaften bietet wigy den Unternehmen auch die Möglichkeit, sich durch eine Unternehmensmitgliedschaft, eine Spende oder als Projektpartner für die ökonomische Bildung zu engagieren. Derzeit zählt der Verein fast 1000 Mitglieder, bestehend aus Lehrkräften, Schulen und Unternehmen. 2013 feiert der Verein sein 20-jähriges Jubiläum. Das ganze Jahr ist gefüllt mit besonderen Aktionen und Aktivitäten, die der Homepage des Vereins zu entnehmen sind.

Mehr Informationen: www.wigy.de