2014

20.02.2014

Dossierreihe "Ökonomie mit Energie" - Ausgabe 100 jetzt online

Die 100. Ausgabe der Dossierreihe „Ökonomie mit Energie“ ist erschienen. Seit Mai 2008 stellt das IÖB regelmäßig aktuelle Handelsblatt-Artikel, -Grafiken, -Interviews und -Karikaturen zu energiewirtschaftlichen Themen für den Wirtschafts- bzw. Politik-Wirtschaftsunterricht zusammen und bereitet diese für den unterrichtlichen Einsatz auf. Dazu werden die Artikel inhaltlich-curricular verortet und mit Arbeitsaufträgen versehen. Die 100. Ausgabe behandelt unter anderem die Kontroversen um die zukünftige Ausgestaltung der Energiewende und die Kosten-Entlastungen für energieintensive Unternehmen sowie die Entwicklung der Benzinpreise in Deutschland.

Das Angebot ist Teil der Kooperation des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) und des Handelsblattes unter der Projektbezeichnung "Handelsblatt macht Schule".

Sie können alle Dossiers kostenfrei herunterladen unter: www.oekonomie-mit-energie.de, www.wigy.de oder www.handelsblattmachtschule.de

Dossier "Ökonomie mit Energie", Ausgabe 100, 2014

 

19.02.2014

Preisverleihung "Ökonomie in Schulen": AGO und Michaelschule machten das Rennen

Die besten Konzepte zu Praxiskontakten in die Wirtschaft waren gesucht und das Alte Gymnasium Oldenburg und die Michaelschule Papenburg machten das Rennen um den mit 15.000 Euro dotierten Preis „Ökonomie in Schulen“ der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen. Das Alte Gymnasium Oldenburg bekommt 10.000 Euro, der Anerkennungspreis für die Michaelschule Papenburg wird mit 5.000 Euro belohnt. Die Preisträger wurden am gestrigen Dienstag im Oldenburger Kulturzentrum PFL vor rund 140 Gästen geehrt.

Die Preise übergab Michael Waskönig, Vorstandsvorsitzender der Stiftung. Michael Waskönig betonte, dass die Stiftung sich das Ziel gesetzt habe, die Bildung von Schülerinnen und Schülern in Ökonomie nachhaltig zu verbessern, da dieser Wissensbereich ganz allgemein für die Gesellschaft und speziell für den erfolgreichen Berufsweg junger Menschen zunehmend an Bedeutung gewinne. Ökonomie müsse selbstverständlich Teil der Allgemeinbildung sein, forderte Waskönig. Die Kenntnis bzw. Unkenntnis von Ökonomie bestimme die Wahrnehmung von Unternehmen und Unternehmern. Das Unternehmerbild in unserem Land sei recht merkwürdig und die Bewertung in der Öffentlichkeit schwanke häufig zwischen „Kapitalist“ und „Loser“. „Ich hoffe sehr, dass die vielfältigen Bemühungen um einen angemessenen Ökonomieunterricht in Schulen Früchte tragen werden. Denn wirtschaftliche Kenntnisse ermöglichen Urteile – nicht Vorurteile“, so Michael Waskönig.

Der Förderpreis „Ökonomie und Informatik in Schulen“ wird jährlich abwechselnd für Ökonomie und Informatik verliehen. Im Jahr 2013 wurde der Preis „Ökonomie in Schulen“ ausgeschrieben. Gesucht wurden Konzepte zu Praxiskontakten in der Sekundarstufe I (außer Gymnasien) und in der Sekundarstufe II im Rahmen des Seminarfaches, die zeigen, wie Schülerinnen und Schüler mit dem regionalen Wirtschaftsraum vertraut gemacht werden. Die Konzepte sollten inhaltlich, organisatorisch, personalpolitisch und kommunikationspolitisch verankert sein und Modellcharakter für andere Schulen haben.

Professor Dr. Dr. Hans Kaminski, Direktor des Oldenburger Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB), betonte in seinem Vortrag die Notwendigkeit der ökonomischen Bildung. Denn die Lebenswelt der Schüler verändere sich auch in ökonomischer Hinsicht rasant und müsse von ihnen verstanden und durchdrungen werden. Doch stoße ökonomisches Denken in der Gesellschaft häufig noch auf Ablehnung. „Umso größer ist die Herausforderung, vor der die Schulen momentan stehen“, so Prof. Kaminski, der forderte, dass die Fachkompetenz der Lehrkräfte noch mehr gestärkt und auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisstand gebracht werden müsse.

Mit Sorge beobachtet Kaminski Bestrebungen, das in der Vergangenheit gute Verhältnis von Schulen und Wirtschaft zu untergraben und in Frage zu stellen. Umso positiver sei es zu bewerten, dass es das Fach Wirtschaft in Niedersachsens Schulen gebe. Doch brauche das Fach mehr Unterstützung, z.B. durch intensivere Forschung und mehr Unterrichtsmaterialien. 

Den Festvortrag hielt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer. Sein Thema: „Investitionen in Bildung sind Investitionen in unsere Zukunft.“ Kramer betonte, dass die Zukunft Deutschlands entscheidend davon abhinge, wie erfolgreich die Produkte und Dienstleistungen im weltweiten Wettbewerb seien. Dafür sei Bildung unabdingbar: „Wir haben keine großen Vorkommen an Bodenschätzen. Unseren Wettbewerbsvorteil müssen wir über Talententwicklung schaffen“, sagte Kramer. Bildung sei aber nicht nur ein wirtschaftlicher Standortfaktor und Grundlage für Wohlstand und soziale Sicherheit, sondern auch Basis für Kultur und Lebensqualität.

Die Arbeitgeber setzten auf ein Bildungssystem, das früh starte und kontinuierlich die individuelle Förderung jedes jungen Menschen sichere: „Die gegenwärtige Großzügigkeit für konsumtive Alterssicherung wünsche ich mir für investive Zukunftssicherung“.

Durch das Programm führte Jürgen Lehmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen.
Für die musikalische Umrahmung sorgte die Combo der Graf-Anton-Günther-Schule Oldenburg unter der Leitung von Jörg Olesch.

Die Stiftung der Metallindustrie im Nord-Westen wurde im Jahr 2007 gegründet. Stifter war der ehemalige Verband der Metallindustriellen des Nordwestlichen Niedersachsens e.V., Wilhelmshaven (Nord-West-Metall). Zweck der Stiftung ist die Förderung von Bildung, von Wissenschaft und Forschung, von Kunst und Kultur und von sozialen Maßnahmen und Einrichtungen in der Region Nordwest.

Foto v. l. n. r.: Prof. Hans Kaminski, Dr. Claudia Verstraete (IÖB), Birgit Lau, Marie Lyne Klostermann, Ludger Hillmann, Frank Marschhausen (AGO Oldenburg), Ludger Mählmann, Margret Sandmann, Christian Voskuhl (Michaelschule Papenburg), Dagmar Sachs (Stadträtin Oldenburg), Michael Waskönig (Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten) Ingo Kramer (BDA Präsident), Jürgen Lehmann (ebf. Stiftung)

18.02.2014

Neue Februar-Ausgabe des Newcomer erschienen

Zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres liegt druckfrisch die neue Ausgabe Nr. 27 des Handelsblatt Newcomer vor. In dieser Februar-Ausgabe geht es beispielsweise um die Debatte zur Zuwanderung, die Gesundheitsindustrie und den Markt für Spielkonsolen.

Der Handelsblatt Newcomer ist eine Wirtschaftszeitung für Schüler ab der 8. Klasse und wird in Kooperation zwischen dem Handelsblatt und dem Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB) herausgegeben. Lehrkräfte finden kostenlose Bestellmöglichkeiten und weitere Infos unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer

11.02.2014

Handelsblatt Newcomer trifft Handelsblatt

Am 4. Februar 2014 machten sich Vertreter des Instituts für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB) und Mitglieder der Schülerredaktion des Handelsblatt Newcomer auf den Weg nach Düsseldorf zur Zentrale der Verlagsgruppe Handelsblatt. Dort sollten neue Ideen für den Handelsblatt Newcomer gesammelt werden. Empfangen wurden die Oldenburger unter anderem von Chefkorrespondent Dieter Fockenbrock und der Projektleiterin von Handelsblatt macht Schule Verena von Hugo.

Der Handelsblatt Newcomer ist eine Wirtschaftszeitung für Jugendliche ab der 8. Klasse. Diese wird in Kooperation zwischen dem Handelsblatt und dem IÖB herausgegeben und überwiegend im Wirtschaftsunterricht eingesetzt. Schüler bekommen Einblicke in Themenbereiche wie z. B. Wirtschaftspolitik, Unternehmen und Finanzen. Mittlerweile gibt es den Newcomer seit fünf Jahren und die Auflage liegt bei mehr als 100.000 Exemplaren. Der Newcomer erscheint alle zwei Monate. Die Oldenburger Schülerredakteure treffen sich einmal im Monat zu einer Sitzung im IÖB. Dort besprechen sie beispielsweise die kommende Ausgabe, schlagen Artikelthemen vor und überlegen, wie das Thema Wirtschaft Jugendlichen einfach vermittelt werden kann.

In Düsseldorf wurde in einer knapp dreistündigen Sitzung das zukünftige Konzept des Newcomer besprochen. Beispielsweise sollen künftig das Layout und die Struktur nach Schüler- und Lehrerwünschen optimiert werden, die erfolgreiche Grundrichtung bleibt dabei aber bestehen.

Autor: Schülerredakteur Yannoh Mügge, Helene-Lange-Schule Oldenburg

 

Sitzung in großer Runde: Vertreter vom Handelsblatt besprechen das Konzept des Handelsblatt Newcomer mit Vertretern des IÖB und der Schülerredaktion