2014

23.01.2014

Zeitschrift Unterricht Wirtschaft + Politik bringt „Idee Europa“ in den Unterricht

Die andauernde Krise verändert den Blick auf Europa. Damit Schülerinnen und Schüler die Europäische Union ausgewogen betrachten, sei eine vertiefte Beschäftigung mit den grundlegenden Ideen der EU im Unterricht sinnvoll, argumentieren Karl-Josef Burkard und Andreas Lutter, Herausgeber der aktuellen Lehrerzeitschrift Unterricht Wirtschaft + Politik. Die Praxisbeiträge in Heft 4/2013 mit dem Titel „Idee Europa“ bieten zum Beispiel eine Fokussierung des „Friedensprojektes Europa“, eine historisch-systematisch angelegte Unterrichtseinheit zu den Stufen der ökonomischen Integration Europas, Fallbeispiele zur Arbeitnehmerfreizügigkeit und ein Planspiel zu europäischen Haushaltsberatungen. So erarbeiten sich Schülerinnen und Schüler die Grundlagen für einen sachlichen und differenzierten Blick auf aktuelle Ereignisse, Themen und Kontroversen in der europapolitischen Debatte. Die Einzelbeiträge lassen sich im Wirtschafts- und Politikunterricht auch als Reihe einsetzen. Das Heft ist bestellbar beim Friedrich Verlag.

22.01.2014

Angehende Wirtschaftslehrkräfte unterstützen Berufsorientierung

Welche Berufe passen zu meinen Interessen und Talenten? Wo liegen meine Stärken, wo meine Verbesserungspotenziale? Um Schülerinnen und Schüler bei der individuellen Entwicklung und Berufsorientierung zu unterstützen, schreibt das Niedersächsische Kultusministerium den Einsatz von sogenannten Kompetenzfeststellungsverfahren in der Klasse 7 oder 8 vor. Damit angehende Wirtschaftslehrerinnen und –lehrer dafür qualifiziert sind, hat Prof. Dr. Rudolf Schröder vom Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Rebecca Stabbert und Peter Cornelius, Lehrbeauftragter am Institut und zuvor Professor an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit, ein neues Studienmodul  eingeführt.

Die zukünftigen Lehrerinnen und Lehrer lernen dort nicht nur, welche theoretischen Grundlagen hinter solchen Verfahren zur Kompetenzfeststellung stehen, wie Auswertungsgespräche zu gestalten sind und wie die Kompetenzfeststellung in das schulische Berufsorientierungskonzept zu integrieren ist, sondern sie gehen auch direkt in die Praxis. Die ersten acht Studierenden haben das niedersächsische Standardverfahren „Kompetenzfeststellung Profil AC“ bereits bei 64 Schülerinnen und Schülern der Oberschule Osternburg durchgeführt. „Davon profitieren beide Seiten“, so Schröder, „unsere Studierenden lernen die Anforderungen des späteren Berufsalltags bereits in der Lehrererstausbildung kennen und die Schule freut sich über die Unterstützung.“

Weitere Informationen zur Berufsorientierung an allgemein bildenden Schulen: www.ioeb.de/berufsorientierung
Weitere Informationen zur „Kompetenzanalyse Profil AC“: http://www.profil-ac.de/

Hintergrund:
Das Kompetenzfeststellungsverfahren „Kompetenzanalyse AC“ wird in Niedersachsen an Haupt-, Real-, Oberschulen, den entsprechenden Zweigen der Kooperativen Gesamtschulen, Integrierten Gesamtschulen sowie an Förderschulen Lernen durchgeführt. In Anlehnung an betriebliche Assessmentcenter zur Personalentwicklung absolvieren die Schülerinnen und Schüler praktische Aufgaben, zum Beispiel die Vorbereitung und Durchführung von Präsentationen in Teamarbeit oder handwerkliche Arbeiten. Hinzu kommen computerbasierte Aufgaben, um beispielsweise die beruflichen Interessen zu erfassen. Die persönlichen Ergebnisse und die weiterführenden Schritte, zum Beispiel geeignete Berufsfelder für das Betriebspraktikum, werden in individuellen Auswertungsgesprächen reflektiert.

22.01.2014

Infobroschüre „Durchstarter“ weist Hauptschülern erneut den Weg zu Ausbildungsplätzen

Auch 2014 haben die Wirtschaftsjunioren Oldenburg zusammen mit dem wigy e. V. die Informationsbroschüre „Durchstarter“ zur Berufsorientierung für Hauptschüler herausgebracht. Alle in der Broschüre dargestellten Unternehmen suchen ganz gezielt Auszubildende mit einem Hauptschulabschluss. Durch die Broschüre erhalten Schüler konkret Informationen über das Unternehmen, eine kurze Darstellung der Ausbildungsberufe, Bewerbungszeitraum, erforderliche Unterlagen, Ansprechpartner und die evtl. Möglichkeit eines Praktikums bzw. Schnuppertages. Die Broschüre kann auf der Homepage des wigy e.V. direkt downgeloaded oder in der Geschäftsstelle kostenlos angefordert werden (info@wigy.de).

Hintergrund
Der wigy e.V. setzt sich seit 20 Jahren bundesweit für das Fach Wirtschaft an allgemeinbildenden Schulen ein. Der Wirtschaftsunterricht bietet fachlich ein wichtiges Fundament für die Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen, gleichwohl sie dort als fachübergreifende Aufgabe verankert ist. Für Hauptschüler stellt der Übergang in den Beruf nach der Schule eine besondere Herausforderung dar. Die Broschüre bietet ihnen Hilfestellung, sich über die Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt zu informieren. Mit Blick auf die Wirtschaftslehrkräfte sind besonders die über 2000 Unterrichtsangebote des wigy e.V. hervorzuheben, die der Verein Lehrkräften in einem Onlinepool zur Verfügung stellt.

2013

20.12.2013

EU-Comenius-Projekt IMPULS - Schüler erleben Praxiskontakte im Nachbarland

Im EU-Comenius-Projekt IMPULS hatten Schülerinnen und Schüler jetzt erstmalig die Möglichkeit, Praxiskontakte im europäischen Nachbarland durchzuführen. Bereits im November fanden deutsch-niederländische Praxis- und Schülerkontakte zwischen der de Waerdenbroch Schule in Holten (NL) sowie der Michaelschule Papenburg (DE) statt. Gemeinsam erkundeten deutsche und niederländische Schüler das Leben und Lernen in den Nachbarregionen sowie die Berufs- und Arbeitsbereiche der Unternehmen Meyer Werft in Papenburg sowie AEBI Schmidt AG in Holten. Der deutsch-polnische Praxis- und Schüleraustausch wird im April und Mai 2014 stattfinden. Die dritte Koordinierungssitzung des EU-Comenius-Projekts IMPULS fand vom 23.-24.09.2013 in Enschede (Niederlande) statt. Im Juni 2014 wollen die elf Partner ihre Projektergebnisse in einer großen Abschlusskonferenz in Oldenburg vorstellen.