2013

12.02.2013

Konzept zur Berufs- und Studienorientierung an Bremer Schulen

Schulische Hilfestellungen zur frühzeitigen Berufs- und Studienorientierung für Jugendliche im gymnasialen Zweig der Sekundarstufe I sind eher rar gesät. Das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) hat deshalb unter Leitung von Prof. Dr. Rudolf Schröder ein Konzept entwickelt, mit dem die Berufs- oder Studienwahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler erhöht werden kann. Zum Einsatz kommt das Konzept jetzt in Bremen am Gymnasium an der Hamburger Straße sowie an der Oberschule am Rockwinkel. Zu einem großen Teil wird das Projekt BOGn (Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien), das 2009 an Oldenburger Gymnasien begann, auf die Bremer Schulen übertragen. Ein Kernelement ist, dass die Lehrkräfte mit den Mitarbeitern des IÖB gemeinsam im Team unterrichten. Die Inhalte werden zuvor individuell auf die jeweilige Schule abgestimmt.

Initiiert wurde das Engagement des IÖB in Bremen vom wigy e.V., gesponsert wird es von der EWE AG. Ein zentraler Ansprechpartner für die Schulen vor Ort und für das IÖB ist das Landesinstitut für Schule (LIS) in Bremen. Nach der Projektlaufzeit stehen das Gymnasium und die Oberschule auch den anderen Bremer Schulen beratend zur Seite, um eine systematische Berufs- und Studienorientierung ihrer Schülerinnen und Schüler zu fördern. Nähere Informationen zum Projekt BOGn unter: www.berufsorientierung-gymnasium.de

30.01.2013

IÖB legt Diskussionspapierreihe auf

In einer neu aufgelegten Diskussionspapierreihe der Institute für Ökonomische Bildung werden seit Januar 2013 aktuelle Forschungsergebnisse veröffentlicht. Die „Oldenburger Diskussionspapiere zur ökonomischen Bildung“ dienen dazu, die Forschungsarbeiten beider Standorte (Campus und An-Institut) für die Scientific Community und die interessierte Öffentlichkeit sichtbar zu machen. Herausgeber sind die Professoren Hans Kaminski, Dirk Loerwald und Rudolf Schröder.

Ein erstes Diskussionspapier „Ökonomische Bildung im Zentralabitur“, in dem Vera Kirchner und Prof. Dr. Dirk Loerwald eine qualitative Inhaltsanalyse der Zentralabituraufgaben von 2007 bis 2011 vornehmen, ist jetzt veröffentlicht worden.

Die Diskussionspapiere können kostenlos downgeloaded werden unter: http://www.ioeb.de/diskussionspapiere

30.01.2013

Neu eingerichteter Beirat unterstützt Herausgeber der Handreichung „Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen“

Erstmalig trafen sich die Herausgeber der Handreichung „Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen“ mit einem neu gegründeten Beirat. Die von Prof. Dr. Rudolf Schröder von der Universität Oldenburg im Oktober letzten Jahres auf einer Fachtagung vorgestellte Handreichung hat zum Ziel, die mit der Berufsorientierung befassten Partner in Niedersachsen bei der Umsetzung aktueller Reformen zu unterstützen. Der Beirat soll dazu beitragen, dass die Zusammenarbeit zwischen Politik, Schulpraxis und Wissenschaft intensiviert wird, z. B.  zwischen Schulen, Berufsberatung, Unternehmen, Kammern, der Koordinierungsstelle Berufsorientierung, Fachberatung Berufsorientierung und freien Trägern. Dem Beirat gehören Vertreter aus dem niedersächsischen Kultusministerium, der Koordinierungsstelle Berufsorientierung des Landes, der niedersächsischen Landesschulbehörde und der Regionaldirektion Niedersachsen an. Die sechs Herausgeber, allen voran das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und die Oldenburgische Industrie- und Handelskammer, betonen, dass durch den Beirat einerseits bildungspolitische Entwicklungen schnell in die Handreichung aufgenommen und andererseits Erfahrungen aus der Bildungspraxis in der Politik berücksichtigt werden können.

Die als Ordner angelegte Handreichung, an der neben den Herausgebern 14 weitere Autoren aus unterschiedlichen Einrichtungen in Niedersachsen mitgearbeitet haben, steht kostenlos als Download zur Verfügung unter: www.berufsorientierung-niedersachsen.de.

Alternativ kann sie zum Preis von 25,00 Euro inkl. Versandkosten bestellt werden unter bestellung@ioeb.de.

Herausgeber
Prof. Dr. Rudolf Schröder, Universität Oldenburg, Institut für Ökonomische Bildung
Veronika Büschgens, Niedersächsische Landesschulbehörde
Inge Warns, Berufsbildende Schulen Wesermarsch
Anke Termath, Arbeitsagentur Oldenburg
Werner Kähler, Aktionsgemeinschaft „Gütesiegel Weser-Ems“

Beirat
Arnhild Nitschke, Niedersächsisches Kultusministerium
Reinhard Hesse, Koordinierungsstelle Berufsorientierung,
Konrad Barth, Niedersächsische Landesschulbehörde
Günther Rübsam, Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen
Ludger Wester, Oldenburgische Industrie- und Handelskammer

V. l.: Konrad Barth (Niedersächsische Landesschulbehörde), Reinhard Hesse (Koordinierungsstelle Berufsorientierung), Ludger Wester (Oldenburgische Industrie- und Handelskammer), Arnhild Nitschke (Niedersächsisches Kultusministerium), Rudolf Schröder (Universität Oldenburg, Institut für Ökonomische Bildung)

2012

14.12.2012

Schulversuch in Balaschicha: Wir gründen eine Schülerfirma

Schulversuch in Balaschicha: Wir gründen eine Schülerfirma
Bei einem Schulversuch des IÖB im russischen Stadtkreis Balaschicha im Moskauer Gebiet ist jetzt ein Schülerfirmenwettbewerb gestartet. Im November präsentierten die sieben teilnehmenden Schülerfirmen in den 10. und 11. Klassen vor einer Jury mit Vertretern aus Bildung und Wirtschaft ihre Geschäftsidee und Businesspläne. Weitere Begutachtungstermine sind im Februar und März 2013 vorgesehen. Zuvor hatten die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen bereits an einer einjährigen Lehrerqualifizierung nach dem Konzept des Blended-Learning teilgenommen, in der die theoretische Erschließung der Methode Schülerfirmenarbeit im Fokus stand. www.ioeb.de/international