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Unser Newsletter wendet sich an alle, die an der ökonomischen Bildung in Schulen, Hochschulen und Unternehmen interessiert sind: Wissenschaftler, Praktiker (Lehrkräfte, Bildungsverantwortliche in Unternehmen, Ausbilder) und Behörden.

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Aktueller Newsletter

IÖB Newsletter Juli 2015

Liebe Abonnentinnen und Abonnenten,

Sommer, das heißt für uns im herrlichen Institutsgarten zusammen mit der Nordwest-Zeitung (NWZ) Gäste einzuladen, um über aktuelle gesellschaftspolitische Themen zu diskutieren. IÖB und wigy entschieden sich in diesem Jahr für das Thema „Ethik in der Arbeitswelt“ und lösten damit eine facettenreiche Diskussion zwischen den Experten und den rund 150 Teilnehmern aus. Über „Frauen in Führung“ diskutierten rund 60 Führungskräfte und Personalverantwortliche aus der Region auf dem wigy Wirtschaftsforum.

Institute verändern sich. Sie unterliegen einem Wandlungsprozess, auch personell. Prof. Dr. Dirk Loerwald ist durch den Aufsichtsrat des IÖB in die Geschäftsführung berufen worden. Damit ist auch die stellvertretende wissenschaftliche Leitung des Instituts verbunden. Das gesamte Team freut sich.

Einen schönen Sommer wünschen Ihnen

Prof. Dr. Hans Kaminski (Wissenschaftlicher Leiter) und Prof. Dr. Dirk Loerwald (Stellvertretender wiss. Leiter), Institut für Ökonomische Bildung (IÖB)

 

Neues aus dem IÖB

Alle für einen oder einer für alle? Zur  Rolle der Ethik in der Arbeitswelt
Video zur Gartenvorlesung gibt Eindrücke wieder

 

 

 

 

 

 

 

Foto rechts, v.l.: Hans-Otto Rohde, Thomas Lemke, Prof. Dr. Dirk Loerwald, Prof. Dr. Hans Kaminski, Robert Jabin, Michael Koch

Eine rege Diskussion rund um das Thema Moral in Arbeitsbeziehungen entfaltete sich bei der Gartenvorlesung von IÖB und wigy am 25. Juni nach einem Impulsreferat von Prof. Dr. Dirk Loerwald. Er referierte bei sommerlichem Wetter zum Thema „Alle für einen oder einer für alle? Zur Rolle der Ethik in der Arbeitswelt“.
Die rein individualethische Sichtweise „Edel sei der Mensch, hilfreich und gut“ dominiere den Wirtschaftsunterricht, bemängelte Prof. Dr. Hans Kaminski in der anschließenden Diskussion. Eine geeignete Rahmenordnung zur Durchsetzung moralischer Standards sei danebenzustellen. Nicht mehr Gesetze sondern deren richtige Umsetzung forderte Thomas Lemke, Fachanwalt für Arbeitsrecht in der Sozietät Sozietät Kramer – Lemke – Wilken. Kritische Töne zum Umgang von Unternehmen mit ihren Mitarbeitern in der Bauwirtschaft und Gebäudereinigung kamen von Hans-Otto Rohde, Vorsitzender der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau) Bezirksverband Nordwest-Niedersachsen. Dass unternehmerisches Gewinnstreben und moralische Verantwortung für die Mitarbeiter nicht im Widerspruch stehen müssen, zeigte Robert Jabin, Personalreferent und Corporate Happiness Trainer beim Hotelbetreiber Upstalsboom. Ein Video zur Veranstaltung zeigt das Spektrum der Meinungen auf.
Zum Video: http://www.ioeb.de/mediathek/veranstaltungen

"Führung mit ihren positiven Aspekten vermitteln": Unternehmer diskutierten auf dem wigy Wirtschaftsforum über "Frauen in Führung"
„Ob mit oder ohne Quote – wenn wir mehr Frauen für Managementaufgaben gewinnen wollen, muss Führung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden und insbesondere auch mit ihren positiven Aspekten vermittelt werden“, sagte Dr. Werner Brinker in seiner Begrüßung auf dem wigy Wirtschaftsforum zum Thema „Frauen in Führung“. Rund 60 Personalverantwortliche und Führungskräfte aus der Region waren der Einladung des wigy Vorstandsvorsitzenden und Vorstandes gefolgt, um in der Geschäftsstelle des wigy e. V. über dieses Thema zu diskutieren. Über wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesem Thema referierte Professor Dr. Stephanie Birkner, Juniorprofessorin für Female Entrepreneurship an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Eine praktische Sicht auf die Umsetzung in Unternehmen steuerte Dr. Silke Wenzel, Leiterin Konzernpersonal bei der EWE AG bei. Mehr Informationen zu dieser Veranstaltung unter: http://www.wigy.de/wirtschaftsforum.html

Energieeffizienz in Armenien – Forschertreffen im Institut für Ökonomische Bildung
Eine Forschergruppe der Nationalen Polytechnischen Universität Armeniens (NPUA) und der Staatlichen Universität Eriwan (SUE) besuchte im April für eine Woche das IÖB. Hintergrund war das BMBF-geförderte Projekt SYNERGIA (Systematische und nachhaltige Energieeffizienz in Armenien), das vom IÖB koordiniert wird. Ziel ist, ein Partnernetzwerk aus Wissenschaft und Unternehmen auszubauen, um Lösungen für mehr Energieeffizienz in privaten Haushalten in Armenien, aber auch in Deutschland zu entwickeln. Ökonomen, Techniker und Experten aus dem Bildungsbereich arbeiten zusammen. So wurden in Oldenburg das Bundestechnologiezentrum für Elektro- und Informationstechnik (BFE) und das Forschungsinstitut Next Energie besucht.

 

Neues aus der ökonomischen Bildung

Studie: Wo Deutschland in Sachen Berufsorientierung steht

In allen Bundesländern gibt es umfangreiche Reformen zur Berufsorientierung in der Se-kundarstufe I – ein Hinweis darauf, dass die Berufsorientierung als ein relevanter Bildungsauftrag der Schulen anerkannt ist. In den Gymnasien wird die Berufsorientierung seltener reformiert und die Reformen fallen geringer aus. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB) im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung unter dem Titel „Reformen zur Berufsorientierung auf Bundes- und Landesebene im Zeitraum 2004-2015“. Aus den Ergebnissen werden zehn Thesen abgeleitet mit dem Ziel, die Effektivität der eingesetzten Mittel zum Wohl der Schülerinnen und Schüler zu steigern. Die Studie wurde von Prof. Dr. Rudolf Schröder, Inhaber der Professur für Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und Leiter der Abteilung Berufsorientierung im IÖB erstellt. Mitgewirkt haben Rebecca Stabbert, Beate Faulborn, Insa Gerjets, Jonas Grüner und Jonas Witthoeft.
Die Studie kann kostenlos downgeloaded werden: https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/publikationen/

Neue Ausgabe der Zeitschrift für ökonomische Bildung (ZföB) erschienen
Eine neue Ausgabe der Zeitschrift für ökonomische Bildung (ZföB) ist erschienen. Das referierte Online-Journal für Forschungsarbeiten im Bereich der ökonomischen Bildung richtet sich an Wissenschaftler und interessierte Lehrkräfte. Es wird vom Zentrum für ökonomische Bildung (ZöBiS) der Universität Siegen und dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg gemeinsam herausgegeben. Aus dem IÖB wurden zwei Aufsätze zur Publikation angenommen: Rebecca Stabbert und Rudolf Schröder analysieren „Veränderungen des Gymnasiums und deren Bedeutung für die Berufs- und Studienorientierung“. In einem weiteren Aufsatz gewinnen Michael Koch, Christina Schnell und Simone Malz aus einer Lehrkräfte-Befragung zu subjektiven Einschätzungen des eigenen Kenntnisstandes über energiebezogene Themen sowie Möglichkeiten der curricularen Anknüpfung der Energiethematik im Unterricht Impulse für die Konstruktion notwendiger Lehrerqualifizierungen. Alle Aufsätze können kostenlos downgeloaded werden. http://www.zfoeb.de/

VÖBAS-Erklärung zur Berufsorientierung in Niedersachsen
Der VÖBAS e.V. (Verband ökonomische Bildung an allgemeinbildenden Schulen) nimmt in einem Schreiben an das Niedersächsische Kultusministerium Stellung zur Berufsorientierung an allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen. Eine Zusammenfassung sowie die vollständige Erklärung ist auf der Homepage des Vereins abrufbar: http://www.voebas.de/

 

Tipps und Empfehlungen

Wettbewerb“ Ökonomie in Schulen“ läuft - Thema Soziale Marktwirtschaft

Schulen aus dem Nordwesten Niedersachsens können sich für den Förderpreis „Ökonomie in Schulen“ der Stiftung der Metallindustrie im Nordwesten (SMNW) bewerben. Das Thema der Ausschreibung 2015 lautet „Soziale Marktwirtschaft“, Schirmherrin ist die Niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Allgemeinbildende Schulen und Fachoberschulen Wirtschaft und Verwaltung sowie Berufliche Gymnasien Wirtschaft sind aufgerufen, innovative Unterrichtsideen, Konzepte und Projekte einzureichen, mit denen Schülerinnen und Schülern möglichst grundlegende Kompetenzen zum Themenbereich „Soziale Marktwirtschaft“ vermittelt werden. Erwünscht sind auch Wettbewerbsbeiträge zur Frage, wie sich aktuelle Herausforderungen (Energiewende, Globalisierung, Arbeitsmarktsituation etc.) einordnen, analysieren und bewerten lassen. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Ausführliche Informationen: http://www.ioeb.de/aktuelle-ausschreibung

Dritter „Durchstarter“ für Haupt- und Realschüler
Die Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) haben zum dritten Mal unter Mitwirkung des wigy e. V. die Broschüre „Durchstarter“ veröffentlicht. Schülerinnen und Schüler erfahren, welche Unternehmen speziell an Haupt- und Realschülern Interesse haben. Für ihre Broschüre wurden die Wirtschaftsjunioren mit dem „Hanseraumpreis“ aller norddeutschen IHK-Wirtschaftsjunioren-Kreise in der Kategorie „In Bildung investieren" ausgezeichnet. Sie kann direkt unter http://www.wigy.de/praxisbeispiele.html runtergeladen oder unter info@wigy.de angefordert werden.

Zwei Schwerpunkte im Newcomer: Griechenland-Krise und Frauenquote
Die 34. Ausgabe des Handelsblatt Newcomers, der kostenlosen Wirtschaftszeitung für Jugendliche aller Schulformen ab der 8. Klasse, ist erschienen. Themen der Sommer-Ausgabe sind u. a. die global zunehmende Wasserknappheit, die griechische Schuldenkrise und die Frauenquote. Auf vielfachen Schülerwunsch wird der Markt für Fernbuslinien aus ökonomischer Sicht unter die Lupe genommen. Der Handelsblatt Newcomer wird seit 2008 in Kooperation zwischen dem Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB) und dem Handelsblatt herausgegeben. Lehrkräfte finden Bestellmöglichkeiten unter www.handelsblattmachtschule.de/newcomer

Thema „Urteilsbildung“ in Unterricht wirtschaft + politik
Urteilsbildung ist ein zentraler Anforderungsbereich im Wirtschafts- und Politikunterricht. Die Zeitschrift Unterricht wirtschaft + politik stellt jetzt das Urteilen im Heftthema 2/2015 in den Mittelpunkt der Betrachtung. Ein besonderer Fokus liegt darauf, in drei Basisartikeln die konzeptionellen Grundlagen der Urteilsfähigkeit sowie die Unterschiede zwischen Urteilen in der poltischen und der ökonomischen Bildung zu klären. Die Ausgabe ist beim Friedrich Verlag bestellbar.

 

Termine

8. September 2015
TTIP im Unterricht
Lehrerfortbildung für Politik-Wirtschafts- und Wirtschaftslehrkräfte
Zeit 16.00-18.00 Uhr
Ort: Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Standort Uhlhornsweg, Raum A02 0-007
Veranstalter: VÖBAS e.V.
Teilnahme: kostenfrei
Weitere Infos und Anmeldung: www.voebas.de

29. September 2015
Technik, die begeistert!? Ursachen, Formen und Auswirkungen des digitalen Strukturwandels im Wirtschaftsgeschehen
Fortbildung für Wirtschaftslehrkräfte an allgemeinbildenden Schulen in Nds. und Bremen
Zeit: 15.00 Uhr - 18.00 Uhr
Ort: Landesinstitut für Schule (LIS) Bremen, Am Weidedamm 20, 28215 Bremen
Veranstalter: wigy e. V.
Teilnahme: kostenfrei (Förderung durch die EWE AG, Projekt wigy Bremen)
Weitere Infos und Anmeldung: http://www.wigy.de/wirtschaftslehrertagungen.html

01. Oktober 2015
"Chefgespräche"
Diskussionsrunde mit dem wigy Vorstand über aktuelle Themen der ökonomischen Bildung - rund um Schule und Wirtschaft
Zielgruppe: die interessierte Öffentlichkeit, Unternehmer, Unternehmensvertreter, Personalverantwortliche, Lehrkräfte, Personen aus Politik und Gesellschaft
Zeit: 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle des wigy e. V., Bismarckstraße 31, 26122 Oldenburg
Veranstalter: wigy e. V.
Teilnahme: kostenfrei
Anmeldung: info@wigy.de

13. November 2015
wigy Wirtschaftslehrertagung
„Unternehmensethik, unternehmerische Verantwortung und Entrepreneurship Education“
Zeit: 9.00 Uhr - 15.00 Uhr
Ort: Oldenburgische Landesbank AG, Stau 15/17, 26122 Oldenburg
Veranstalter: wigy e. V
Teilnahme: kostenfrei
Weitere Infos und Anmeldung: http://www.wigy.de/wirtschaftslehrertagungen.html

13. November 2015
wigy Forum
„Digitalisierung in Schule und Wirtschaft“
Zielgruppe: Mitglieder, Lehrkräfte, Unternehmensvertreter sowie alle, die sich für ökonomische Bildung an Schulen interessieren
Zeit: 16.30 Uhr - 18.00 Uhr
Ort: Oldenburgische Landesbank AG, Gottorpstraße 23-27, 26122 Oldenburg.
Veranstalter: wigy e. V
Teilnahme: kostenfrei
Anmeldung: info@wigy.de

 

Service

Weitere Informationen rund um die ökonomische Bildung finden Sie unter: www.ioeb.de
Bei Anregungen oder Fragen wenden Sie sich bitte per E-Mail an: info@ioeb.de
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Impressum
Herausgeber: Institut für Ökonomische Bildung an der
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (IÖB)
Institutsleitung: Prof. Dr. Dr. h. c. Hans Kaminski
Geschäftsführung: Prof. Dr. Hans Kaminski, Prof. Dr. Dirk Loerwald

Kontakt
Institut für Ökonomische Bildung gemeinnützige GmbH
Bismarckstraße 31
26122 Oldenburg
Telefon: +49-441-361303-0
Fax: +49-441-361303-99
E-Mail: info@ioeb.de
Web: www.ioeb.de

 

 

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