16. Januar 2015

"Für Steuererklärung ist die Schule nicht zuständig" Naina Debatte

In einem Tweet beschwert sich die Schülerin Naina darüber, dass sie zu viel Gedichtinterpretation lernt und zu wenig praktisches Finanzwissen. Was soll die Schule tun? Der Didaktiker Dirk Loerwald antwortet.[...]


 Frage: Was schlagen Sie vor?

Loerwald: Es wäre zu kurz gegriffen, wenn Schulen lediglich praktische Lebenshilfe oder reine Verbraucherbildung vermitteln. Es sollte eher um ein strukturelles Wissen über diese Themen gehen. Schule kann ja nicht auf jede denkbare Lebenssituation vorbereiten.[...]

 

Frage: Was soll man über Steuern lernen? Wie man eine Steuererklärung macht?

Loerwald: Für die Steuererklärung ist die allgemeinbildende Schule nicht zuständig. Man sollte aber lernen, was Steuern für die Gesellschaft bedeuten, warum der Staat überhaupt Steuern einnehmen muss, was der Staat mit dem Geld macht, wer der Staat überhaupt ist und welche Steuern man zahlt.[...]

14. Januar 2015
Presseartikel

So können Schüler bei Wirtschaft mitreden. INTERVIEW Hans Kaminski über mehr Unterrichtsstunden im Fach Politik/Wirtschaft ab Klasse 11

Die ökonomische Bildung soll mehr Bedeutung in der Oberstufe bekommen. Für Professor Kaminski ist das eine positive Botschaft für die Schulen im Land.

[...] Frage: Wo sollte man im Bereich Ökonomie den Schwerpunkt im Unterricht legen?

Kaminski: Es geht noch gar nicht um eine fachliche Spezialisierung, sondern um grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft und Gesellschaft. So sollte beispielsweise ein Schüler wissen, welche Aufgabe ein privater Haushalt hat, oder was grundlegende Zielsetzungen von Unternehmen sind, welche Funktion der Staat im Wirtschaftsprozess hat, welche Bedeutungen internationale Wirtschaftsbeziehungen haben.Man sollte wenigstens zwischen einer Zollunion undeiner Freihandelzone unterscheiden können. Wir reden hier über das kleine Einmaleins der Wirtschaft und darüber, Zusammenhänge zu verstehen und mitreden zu können. Man erwirbt ein Stück Beurteilungskompetenz. Und im zunehmenden Maße gilt das auch für Berufs- und Studienorientierung der Schüler [...].

7. Dezember 2014

wigy Forum 2014: Zuwanderung Thema im Wirtschaftsunterricht - Migranten besser fördern

Unter der Überschrift "BegegnungsKulturen: Unternhmen und Schulen als Teil der Einwanderungsgesellschaft begegnen dem demografischen Wandel" begrüßte Vereinsvorstand Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender EWE AG) am Freitag, den 28. November ca. 120 Gäste in der Oldenburgische Landesbank AG (OLB).

Die Frage nach Migration, Integration und demografischem Wandel führe unweigerlich auch zu der Frage: "Wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen?", sagte Brinker.[...]

An der Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen leiste der wigy e.V. mit Praxiskontakten und einem dauerhaft anhaltenden Know-How-Transfer einen überaus wichtigen Beitrag, von dem alle Beteiligten dauerhaft profitierten, so Brinker.[...]

[...] wigy setzt sich als bundesweite Initiative seit 20 Jahren dafür ein, die ökonomische Bildung als einen integralen Bestandteil im allgemein bildenden Schulwesen zu verankern und das Bewusstsein für wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge in der breiten Öffentlichkeit zu stärken.

4. Dezember 2014

Schüler punkten beim IHK-Quiz

65 Klassen aus 33 Schulen im Oldenburger Land haben sich am Schülerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) beteiligt. [...]

Alle teilnehmenden Klassen, mussten 30 Fragen aus den Bereichen Allgemeinbildung, Politik, Wirtschaft, Ausbildung, Internationales und Regionales beantworten. 26 schafften es unter die Siegerklassen. Teilnehmen durften jeweils die neunten Jahrgänge der allgemeinbildenden Schulen [...].

Mit dem Schülerwettbewerb wollen die Wirtschaftsjunioren Jugendliche, die zu einem großen Teil bald in das Berufsleben eintreten, zum Nachdenken über wirtschaftliche Zusammenhänge anregen. [...]

3. Dezember 2014

Wirtschaftlich gedacht

Schüler haben sehr wohl Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das zumindest scheint der alljährliche Schülerwettbewerb zu zeigen, zu dem die IHK-Wirtschaftsjunioren in diesem Jahr zum 30. Mal aufriefen. Und IHK-Geschäftsführer Joachim Peters zeigte sich begeistert von der großen Resonanz, welche die des Vorjahres noch einmal getoppt hatte.[...]

Insgesamt hatten sich 65 Klassen aus 33 Schule im Kammergebiet der Oldenburgischen IHK an dem Quiz beteiligt.[...] Neben den Preisen und Besuchsmöglichkeiten erhielten die erfolgreichen Schulen außerdem eine einjährige Mitgliedschaft bei der regionalen Initiative wigy [...].

3. Dezember 2014

Schüler für Wirtschaftswissen ausgezeichnet

Wirtschaftswissen war gefragt beim Schülerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. Insgesamt 65 Klassen aus 33 Schulen im Oldenburger Land hatten an dem Wirtschaftsquiz teilgenommen.[...]

Mit dem Schülerwettbewerb wollen die Wirtschaftsjunioren Jugendliche, die bald ins Berufsleben eintreten, zum Nachdenken über wirtschaftliche Zusammenhänge anregen. Bei dem Wirtschaftsquiz mussten die Schüler über das Internet 30 Fragen aus Bereichen wie Allgemeinbildung, Politik, Wirtschaft und Ausbildung beantworten.

3. Dezember 2014

Unterstützung für Schulen - Migrationsforscher Klaus Bade bei Initiative Wigy

[...] Eine Willkommenskultur für Zuwanderer hört sich einfach an, gestaltet sich in der Wirklichkeit jedoch komplizierter, wie Gastredner und Migrationsforscher Klaus Bade beobachtet. Angesichts des demografischen Wandels sei Deutschland zwar dringend auf Zuwanderer angewiesen, doch die Bevölkerung sei nicht darauf vorbeitet. [...]

Laut Bade hat die Politik es versäumt, "die Bevölkerung auf diesem Weg mitzunehmen. Was gegenwärtig geschieht, versteht sie nicht, weshalb wir noch auf der Suche nach einer Willkommenskultur im Sinne chancengleicher Teilhabe an den zentralen Bereichen gesellschaftlichen Lebens, vor allem dem Arbeitsmarkt", seien [...].

[...] Doch wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen?, fragte Vereinsvorsitzender Werner Brinker. [...] Für Hans Kaminski, Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung  (IÖB), lautet die Antwort: "Unser Wirtschaftssystem muss sich permanent den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. Die Frage, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um die Folgen des demografischen Wandels zu bewältigen, muss im Wirtschaftsunterricht immer wieder neu beantwortet werden". [...]

1. Dezember 2014

Schulen und Unternehmen benötigen Begegnungskulturen

„BegegnungsKulturen: Unternehmen und Schulen als Teil der Einwanderungsgesellschaft begegnen dem demografischen Wandel“ lautete das Thema der Jahresveranstaltung des wigy e.V. [...]

Eine Willkommenskultur für Zuwanderer hört sich einfach an, gestaltet sich in der Wirklichkeit jedoch komplizierter, wie Gastredner und Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus Bade beobachtet. Angesichts des demografischen Wandels sei Deutschland zwar dringend auf Zuwanderer angewiesen, doch die Bevölkerung sei nicht darauf vorbereitet. Zuerst habe die Politik auf den demografischen Wandel verspätet reagiert, dann sei das offene Zuwanderungsrecht gekommen, was bis heute für Irritationen in der Bevölkerung sorge. „Denn sie ist auf diese Entwicklung nicht vorbereitet. Das betrifft auch Wirtschaft und Schulen“. [...]

Doch wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen, fragte Vereinsvorsitzender Dr. Werner Brinker vor rund 120 Zuhörern. Für Prof. Dr. Hans Kaminski, Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB), lautet die Antwort: „Unser Wirtschaftssystem muss sich permanent den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. Die Frage, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um die Folgen z.B. des demografischen Wandels zu bewältigen, muss im Wirtschaftsunterricht immer wieder neu beantwortet werden. [...]

„Genau an dieser Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen leistet wigy mit Praxiskontakten und einem dauerhaft anhaltenden Know-How-Transfer einen überaus wichtigen Beitrag, von dem alle Beteiligten dauerhaft profitierten“, ergänzte Brinker. „Der demografische Wandel geht auch an keinem Unternehmen vorbei“, ergänzte Hilger Koenig, ebenfalls Vorstandsmitglied beim wigy. „wigy ist ein wichtiger Schlüssel, alle Schüler auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten“, betonte er [...].