4. März 2015
Presseartikel

Chefsessel statt Schulbank. 36 Jugendliche aus drei Ländern entwickeln derzeit in Oldenburg Konzepte für Schülerfirmen

[...] Das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) an der Universität Oldenburg koordiniert das Projekt mit dem Ziel, den Schülern im Alter von zehn bis 18 Jahren einen hohen ökonomischen Erkenntnisgewinn zu verschaffen, sie bei der Berufsorientierung zu unterstützen und für eine Unternehmensgründung zu motivieren.[...]

[...] In den nächsten drei Jahren sollen die Schüler ihre Firmen mit internationaler Komponente gründen. „Das heißt, wir erfahren, wie die Schüler aus Polen und Bulgarien an die Gründung herangehen, welche Bedingungen sie zu Hause vorfinden und umgekehrt. Daraus entwickelt sich eine gegenseitige Befruchtung“, berichtet Lutz Hofmann, Fachlehrer an der Oberschule Osternburg [...].
 

27. Februar 2015
Presseartikel

Schülerfirmen aus drei Staaten kooperieren. Internationales Konzept macht Schule - Projekt des Oldenburger IÖB

Eigene Ideen einbringen, Kommunikation fördern und am Ende möglichst viel Erfolg haben: Das sind einige der Ziele, die sich 36 Schüler aus Bulgarien, Polen
und Deutschland beim EUProjekt des Institutes für Ökonomische Bildung (IÖB), „Win²“, gesetzt haben. [...]

[...]Die Jugendlichen sollen lernen, „international und unternehmerisch zu denken“[...].

[...] Vor allem „die Kommunikation in einer anderen Sprache und die Möglichkeit, etwas Nachhaltiges zu schaffen, was auch der Schule hilft“, spornt die beiden 15-Jährigen an.[...]

20. Februar 2015
Presseartikel

Start klar für die Durchstarter-Broschüre. Wirtschaftsjunioren verteilen konkrete Informationen für Oberschule

[...]Die kompakte Informationsbroschüre mit dem Titel „Durchstarter“ ist in Zusammenarbeit mit dem Verein
„Wigy“ entstanden, der sich für mehr ökonomische Bildung an den Schulen einsetzt.[...]

[...]Zu den Wirtschaftsjunioren zählen selbstständige Unternehmer und leitende Angestellte eines Unternehmens aus dem Kammergebiet der
Oldenburgischen Industrieund Handelskammer. Durch die Broschüre erhalten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ganz konkrete
Informationen über das Unternehmen und die Ausbildungsberufe, sondern darüber hinaus auch den Bewerbungszeitraum und die erforderliche Unterlagen.[...]

11. Februar 2015
Presseartikel

Berufswahl soll glücklich machen. Rotary Informationen starten - Viele Bildungswege zur Auswahl

[...] IHK Geschäftsführer Dr. Thomas Hildebrandt riet den zukünftigen Abiturienten, erstmal innezuhalten und herauszufinden, was für ein Typ man sei und was zu seinem passe.[...]

[...] "Legen Sie Ihr Engagement in den Bereich, in dem Sie glauben. dass Sie da richtig gut werden können. Man muss überlegn, ob man mit dem Gewählten vermutlich glücklich wird." Der Arbeitsmarkt spiele den zukünftigen Absolventen in die Hände.[...]

[...] Über die zahlreichen Wege  an der Universität informierte Prof. Dr. Rudolf Schröder (Stiftungsprofessor Ökonomische Bildung, Schwerpunkt Berufsorientierung am Institut für Ökonomische Bildung der Universität Oldenburg).[...]

11. Februar 2015
Presseartikel

Gemeinsam für gute ökonomische Bildung. Oldenburger Institut IÖB kooperiert mit Wiener Wirtschaftsuniversität

Das Oldenburger Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) stellt sich im internationalen Wissenschaftssystem durch gemeinsame Projekte und Forschungsarbeiten mit der Wirtschaftsuniversität Wien stäker auf [...].

[...] Unterzeichnet wurde die Vereinbarung zur Zusammenarbeit von IÖB-Direktor Professor Hans Kaminski und Professor Josef Aff [...].

[...] „Mit der Wirtschaftsuniversität Wien haben wir im Bereich der ökonomischen Bildung eines der forschungsstärksten Institute in Europa als Partner gewonnen“, freute sich Kaminski.[...]

16. Januar 2015

"Für Steuererklärung ist die Schule nicht zuständig" Naina Debatte

In einem Tweet beschwert sich die Schülerin Naina darüber, dass sie zu viel Gedichtinterpretation lernt und zu wenig praktisches Finanzwissen. Was soll die Schule tun? Der Didaktiker Dirk Loerwald antwortet.[...]

Frage: Was schlagen Sie vor?

Loerwald: Es wäre zu kurz gegriffen, wenn Schulen lediglich praktische Lebenshilfe oder reine Verbraucherbildung vermitteln. Es sollte eher um ein strukturelles Wissen über diese Themen gehen. Schule kann ja nicht auf jede denkbare Lebenssituation vorbereiten.[...]

Frage: Was soll man über Steuern lernen? Wie man eine Steuererklärung macht?

Loerwald: Für die Steuererklärung ist die allgemeinbildende Schule nicht zuständig. Man sollte aber lernen, was Steuern für die Gesellschaft bedeuten, warum der Staat überhaupt Steuern einnehmen muss, was der Staat mit dem Geld macht, wer der Staat überhaupt ist und welche Steuern man zahlt.[...]

14. Januar 2015
Presseartikel

So können Schüler bei Wirtschaft mitreden. INTERVIEW Hans Kaminski über mehr Unterrichtsstunden im Fach Politik/Wirtschaft ab Klasse 11

Die ökonomische Bildung soll mehr Bedeutung in der Oberstufe bekommen. Für Professor Kaminski ist das eine positive Botschaft für die Schulen im Land.

[...] Frage: Wo sollte man im Bereich Ökonomie den Schwerpunkt im Unterricht legen?

Kaminski: Es geht noch gar nicht um eine fachliche Spezialisierung, sondern um grundlegende Zusammenhänge von Wirtschaft und Gesellschaft. So sollte beispielsweise ein Schüler wissen, welche Aufgabe ein privater Haushalt hat, oder was grundlegende Zielsetzungen von Unternehmen sind, welche Funktion der Staat im Wirtschaftsprozess hat, welche Bedeutungen internationale Wirtschaftsbeziehungen haben.Man sollte wenigstens zwischen einer Zollunion undeiner Freihandelzone unterscheiden können. Wir reden hier über das kleine Einmaleins der Wirtschaft und darüber, Zusammenhänge zu verstehen und mitreden zu können. Man erwirbt ein Stück Beurteilungskompetenz. Und im zunehmenden Maße gilt das auch für Berufs- und Studienorientierung der Schüler [...].

 

7. Dezember 2014

wigy Forum 2014: Zuwanderung Thema im Wirtschaftsunterricht - Migranten besser fördern

Unter der Überschrift "BegegnungsKulturen: Unternhmen und Schulen als Teil der Einwanderungsgesellschaft begegnen dem demografischen Wandel" begrüßte Vereinsvorstand Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender EWE AG) am Freitag, den 28. November ca. 120 Gäste in der Oldenburgische Landesbank AG (OLB).

Die Frage nach Migration, Integration und demografischem Wandel führe unweigerlich auch zu der Frage: "Wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen?", sagte Brinker.[...]

An der Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen leiste der wigy e.V. mit Praxiskontakten und einem dauerhaft anhaltenden Know-How-Transfer einen überaus wichtigen Beitrag, von dem alle Beteiligten dauerhaft profitierten, so Brinker.[...]

[...] wigy setzt sich als bundesweite Initiative seit 20 Jahren dafür ein, die ökonomische Bildung als einen integralen Bestandteil im allgemein bildenden Schulwesen zu verankern und das Bewusstsein für wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge in der breiten Öffentlichkeit zu stärken.