7. Dezember 2014

wigy Forum 2014: Zuwanderung Thema im Wirtschaftsunterricht - Migranten besser fördern

Unter der Überschrift "BegegnungsKulturen: Unternhmen und Schulen als Teil der Einwanderungsgesellschaft begegnen dem demografischen Wandel" begrüßte Vereinsvorstand Dr. Werner Brinker (Vorstandsvorsitzender EWE AG) am Freitag, den 28. November ca. 120 Gäste in der Oldenburgische Landesbank AG (OLB).

Die Frage nach Migration, Integration und demografischem Wandel führe unweigerlich auch zu der Frage: "Wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen?", sagte Brinker.[...]

An der Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen leiste der wigy e.V. mit Praxiskontakten und einem dauerhaft anhaltenden Know-How-Transfer einen überaus wichtigen Beitrag, von dem alle Beteiligten dauerhaft profitierten, so Brinker.[...]

[...] wigy setzt sich als bundesweite Initiative seit 20 Jahren dafür ein, die ökonomische Bildung als einen integralen Bestandteil im allgemein bildenden Schulwesen zu verankern und das Bewusstsein für wirtschaftliche Gesamtzusammenhänge in der breiten Öffentlichkeit zu stärken.

4. Dezember 2014

Schüler punkten beim IHK-Quiz

65 Klassen aus 33 Schulen im Oldenburger Land haben sich am Schülerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren bei der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK) beteiligt. [...]

Alle teilnehmenden Klassen, mussten 30 Fragen aus den Bereichen Allgemeinbildung, Politik, Wirtschaft, Ausbildung, Internationales und Regionales beantworten. 26 schafften es unter die Siegerklassen. Teilnehmen durften jeweils die neunten Jahrgänge der allgemeinbildenden Schulen [...].

Mit dem Schülerwettbewerb wollen die Wirtschaftsjunioren Jugendliche, die zu einem großen Teil bald in das Berufsleben eintreten, zum Nachdenken über wirtschaftliche Zusammenhänge anregen. [...]

3. Dezember 2014

Wirtschaftlich gedacht

Schüler haben sehr wohl Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen. Das zumindest scheint der alljährliche Schülerwettbewerb zu zeigen, zu dem die IHK-Wirtschaftsjunioren in diesem Jahr zum 30. Mal aufriefen. Und IHK-Geschäftsführer Joachim Peters zeigte sich begeistert von der großen Resonanz, welche die des Vorjahres noch einmal getoppt hatte.[...]

Insgesamt hatten sich 65 Klassen aus 33 Schule im Kammergebiet der Oldenburgischen IHK an dem Quiz beteiligt.[...] Neben den Preisen und Besuchsmöglichkeiten erhielten die erfolgreichen Schulen außerdem eine einjährige Mitgliedschaft bei der regionalen Initiative wigy [...].

3. Dezember 2014

Schüler für Wirtschaftswissen ausgezeichnet

Wirtschaftswissen war gefragt beim Schülerwettbewerb der Wirtschaftsjunioren der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer. Insgesamt 65 Klassen aus 33 Schulen im Oldenburger Land hatten an dem Wirtschaftsquiz teilgenommen.[...]

Mit dem Schülerwettbewerb wollen die Wirtschaftsjunioren Jugendliche, die bald ins Berufsleben eintreten, zum Nachdenken über wirtschaftliche Zusammenhänge anregen. Bei dem Wirtschaftsquiz mussten die Schüler über das Internet 30 Fragen aus Bereichen wie Allgemeinbildung, Politik, Wirtschaft und Ausbildung beantworten.

3. Dezember 2014

Unterstützung für Schulen - Migrationsforscher Klaus Bade bei Initiative Wigy

[...] Eine Willkommenskultur für Zuwanderer hört sich einfach an, gestaltet sich in der Wirklichkeit jedoch komplizierter, wie Gastredner und Migrationsforscher Klaus Bade beobachtet. Angesichts des demografischen Wandels sei Deutschland zwar dringend auf Zuwanderer angewiesen, doch die Bevölkerung sei nicht darauf vorbeitet. [...]

Laut Bade hat die Politik es versäumt, "die Bevölkerung auf diesem Weg mitzunehmen. Was gegenwärtig geschieht, versteht sie nicht, weshalb wir noch auf der Suche nach einer Willkommenskultur im Sinne chancengleicher Teilhabe an den zentralen Bereichen gesellschaftlichen Lebens, vor allem dem Arbeitsmarkt", seien [...].

[...] Doch wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen?, fragte Vereinsvorsitzender Werner Brinker. [...] Für Hans Kaminski, Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung  (IÖB), lautet die Antwort: "Unser Wirtschaftssystem muss sich permanent den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. Die Frage, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um die Folgen des demografischen Wandels zu bewältigen, muss im Wirtschaftsunterricht immer wieder neu beantwortet werden". [...]

1. Dezember 2014

Schulen und Unternehmen benötigen Begegnungskulturen

„BegegnungsKulturen: Unternehmen und Schulen als Teil der Einwanderungsgesellschaft begegnen dem demografischen Wandel“ lautete das Thema der Jahresveranstaltung des wigy e.V. [...]

Eine Willkommenskultur für Zuwanderer hört sich einfach an, gestaltet sich in der Wirklichkeit jedoch komplizierter, wie Gastredner und Migrationsforscher Prof. Dr. Klaus Bade beobachtet. Angesichts des demografischen Wandels sei Deutschland zwar dringend auf Zuwanderer angewiesen, doch die Bevölkerung sei nicht darauf vorbereitet. Zuerst habe die Politik auf den demografischen Wandel verspätet reagiert, dann sei das offene Zuwanderungsrecht gekommen, was bis heute für Irritationen in der Bevölkerung sorge. „Denn sie ist auf diese Entwicklung nicht vorbereitet. Das betrifft auch Wirtschaft und Schulen“. [...]

Doch wie können Schulen und Unternehmen den komplexen Herausforderungen, die mit diesen Themen verbunden sind, begegnen, fragte Vereinsvorsitzender Dr. Werner Brinker vor rund 120 Zuhörern. Für Prof. Dr. Hans Kaminski, Direktor des Instituts für Ökonomische Bildung (IÖB), lautet die Antwort: „Unser Wirtschaftssystem muss sich permanent den gesellschaftlichen Herausforderungen stellen. Die Frage, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen, um die Folgen z.B. des demografischen Wandels zu bewältigen, muss im Wirtschaftsunterricht immer wieder neu beantwortet werden. [...]

„Genau an dieser Schnittstelle zwischen Schulen und Unternehmen leistet wigy mit Praxiskontakten und einem dauerhaft anhaltenden Know-How-Transfer einen überaus wichtigen Beitrag, von dem alle Beteiligten dauerhaft profitierten“, ergänzte Brinker. „Der demografische Wandel geht auch an keinem Unternehmen vorbei“, ergänzte Hilger Koenig, ebenfalls Vorstandsmitglied beim wigy. „wigy ist ein wichtiger Schlüssel, alle Schüler auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu begleiten“, betonte er [...].

 

29. November 2014

Deutschland braucht Einwanderung

Eine „aktive Akzeptanz kultureller Vielfalt“ in Deutschland hat der renommierte Migrationsforscher Prof. Dr. em. Klaus J. Bade am Freitag in Oldenburg angemahnt. „Der Weg zur gelebten Willkommenskultur ist noch weit“, sagte er beim Forum der Wirtschaftsbildungsinitiative Wigy. Nur schönes Gerede genüge nicht. „Es kommt auf die Praxis an“, sagte Bade.[...]

„Deutschland braucht Einwanderung“, betonte Bade mit Blick auf den demografischen Wandel und die Zukunft der Wirtschaft. Er wies darauf hin, dass die Migranten nicht nur vergleichsweise jung (im Schnitt 28 Jahren) seien, sondern auch vergleichsweise hochqualifiziert.

Auch Lutz Stratmann betonte, dass neben der Erschließung weitere Potenziale im Inland Maßnahmen für qualifizierte Zuwanderung unerlässlich seien, um dem demografischen Wandel zu begegnen.[...]

29. November 2014

Bildungspaten öffnen Tor zum Berufsleben. Schüler-Projekt als Beispiel

Schüler mit Migrationshintergrund haben es in der Schule oft schwer. Yasemin Kocatas stellte bei einem Treffen des Vereins Wigy eine Initiative der Stadt vor, die Bildungschancen verbessert.

Patenschaften machen Kinder stark. Diese alte Erfahrung machen sich Stadt Oldenburg und Volkshochschule beim Projekt „Bildungspaten“ zu eigen. 180 Frauen und Männer haben sich in den vergangenen Jahren ausbilden lassen und eine einjährige Bildungspatenschaft übernommen.[...]

Wigy hatte das Treffen von Vertretern der Wirtschaft und Lehrern in diesem Jahr dem Thema Einwanderungsgesellschaft und der Verantwortung von Schulen und Unternehmen gewidmet.[...]