lt. Stade. Die IHK Stade fördert im Schuljahr 2013/2014 vierzig Schulen aus dem Elbe-Weser-Raum, indem sie ihnen für zwölf Monate einen Zugang zur Online-Datenbank von wigy e.V. sponsert. Mit dieser Lizenz können Lehrkräfte mehr als 2.000 Materialien für einen modernen und praxisorientierten Wirtschaftsunterricht kostenfrei nutzen. Jede Schule erhält zusätzlich eine DVD mit zehn Filmclips, die beim Einstieg in grundlegende Themen des Wirtschaftsunterrichts helfen. (...)
16. Mai 2013
Presseartikel
Beliebtes 1x1 der Wirtschaft
Auch 2013 setzen das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und die Wirtschaftsbildungsinitiative Wigy (Oldenburg) ihre Gartenvorlesung „1x1 der Wirtschaft“ fort. Dazu IÖB-Direktor Prof. Hans Kaminski.
VON RÜDIGER ZU KLAMPEN
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FRAGE: Warum zum Auftakt am 25. Juni das Thema Soziale Gerechtigkeit?
KAMINSKI: Es gibt wohl kaum einen Begriff, der inflationärer verwendet wird als die soziale Gerechtigkeit. Aber was ist damit gemeint? Wir sprechen von Chancen-, Bildungs-, Steuer-, Leistungsgerechtigkeit und vieles mehr. Gegenwärtig hantieren alle Parteien mit dem Begriff. Deshalb schien es uns notwendig, zu versuchen, den Begriff einmal zu differenzieren und für die Bevölkerung näher verständlich zu machen, zumal die wirtschaftlichen Verhältnisse von vielen Menschen als ungerecht empfunden werden.
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11. Mai 2013
Kooperative Gesamtschule - Neuntklässler diskutieren über Globalisierung
Rastede
Einen Vortrag über das Thema "Globalisierung" hielt am Mittwoch Christian Kämmer von der Popken Fashion Group in der Kooperativen Gesamtschule Rastede. Dieser "Praxiskontakt" war Bestandteil der Aktion "20 Unternehmerinnen und -unternehmer in Schulen" des Vereins wigy. (...)
(...) Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vereins bestreiten nun 20 Unternehmen, die Mitglied im wigy sind, mit den Lehrkräften jeweils eine Unterrichtsstunde in Schulen.
(...) Auf der Basis der unterrichtlichen Vorkenntnisse der Schüler entstand ein angeregtes Gespräch.
11. Mai 2013
Unternehmen besuchen Schulen
OLDENBURG/WI – Ein ungewöhnliches Projekt hat jetzt der Oldenburger Verein Wigy gestartet. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens des Vereins, der sich für den Wirtschaftsunterricht an allgemeinbildenden Schulen einsetzt, bestreiten nun 20 Vertreter aus regionalen Unternehmen, die Mitglied im Wigy e.V. sind, in Abstimmung mit
den Lehrkräften jeweils eine Unterrichtsstunde in Schulen. (...)
Zum Auftakt in dieser Woche besuchten Gerrit Sander von der Treuhand Oldenburg in der Cäcilienschule den Wirtschaftslehrekurs der Jahrgangsstufe zehn und Christian Kämmer (Popken Fashion Group) den Wirtschaftsunterricht in der neunten Klasse des Gymnasialzweigs der Kooperativen Gesamtschule (KGS) Rastede. An der Aktion, die bis Juni läuft, beteiligen sich in den nächsten Wochen u.a. auch IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Joachim Peters, Dr. Werner Brinker (EWE), Hilger Koenig (OLB), Ulrich Gathmann (Nordwest-Zeitung) und Sabine Hinrichs (Büfa). (...)
Für das Projekt reiche das Spektrum über alle Schulformen, heißt es bei Wigy. Interessenten könnten sich unter Tel. 0441/361303-30 melden.
29. April 2013
Lehrer lernen Berufe kennen und lehren
BOGn – Berufs- und Studienorientierung an Gymnasien, Online-Lehrgang für Lehrer
(...) Durch BOGn werden die Jugendlichen nicht nur über die vielfältigen Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in unterschiedlichen Berufsfeldern informiert. Sie sollen auch hinsichtlich einer möglichst selbst gesteuerten Berufs- und Studienwahl gefördert werden. (...)
Den Lehrkräften wird das Grundlagenwissen zur Berufs- und Studienorientierung vermittelt, sie erarbeiten ihr eigenes Schulkonzept und bereiten die praktische Umsetzung des Konzeptes an der eigenen Schule vor.
Autor: IHK/Pedro Braun
11. April 2013
IHK fördert Schulen im Elbe-Weser-Raum
5. April 2013
Hauptschüler im Fokus der Firmen
(...) Die Idee ist im Gespräch zwischen dem OLB-Direktor in der Region Jade, Frank Glaubitz, und Schülern der Oberschule Alexanderstraße entstanden. Bei einem Besuch der Wirtschaftsjunioren monierten sie, kaum zu wissen, wo und wie sie sich um einen Ausbildungsplatz bewerben sollten.
Das griff der Banker und Mitstreiter der Wirtschaftsjunioren auf und entwickelte in dem von ihm geleiteten Arbeitskreis "Schule und Wirtschaft" gemeinsam mit dem Institut "Wirtschaft an Gymnasien" ("wigy") das Konzept für eine Broschüre, die speziell Hauptschulabgängern Hemmungen bei der Bewerbung nehmen soll. (...)
(...) Nun erhalten alle Haupt- bzw. Oberschulen im Oldenburger Land Exemplare. Bei Interesse kann jederzeit nachgeordert werden. (...)
Die Kritik des DGB
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hat gestern die Wirtschaft aufgefordert, Schülern mit niedrigeren Schulabschlüssen wieder mehr Chancen auf dem Lehrstellenmarkt zu geben. Der DGB argumentiert mit dem Nationalen Bildungsbericht. Danach ist inzwischen die Hälfte aller Ausbildungsberufe für Jugendliche mit Hauptschulabschluss "faktisch" verschlossen. Die Forscher sprechen von einer "schweren arbeitsmarktpolitischen Hypothek".
20. März 2013
Presseartikel
"Motivation durch einen Prozess erreichen"
(...) Fast ein Drittel der Studenten bricht ihr Studium vorzeitig ab. Eine erschreckend hohe Zahl. Mit der sogenannten Bologna-Reform hatte man den hohen Abbrecherquoten eigentlich den Kampf angesagt. Die Zahlen belegen jedoch, dass dieses Ziel nicht erreicht worden ist.
(...) So liegt ie Abbrecherquote beispielsweise in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern der Universitäten derzeit bei 48 Prozent. "Das ist einfach zu viel" - das dachten sich auch die Rektoren und Lehrer der hiesigen Gymnasien und der Volkshochschule (VHS) Heidekreis und veranstalteten zusammen mit Vertretern des geva-Instituts und Professor Rudolf Schröder vom Institut für Ökonomische Bildung an der Universität Oldenburg einen Workshop zum Thema "Berufsorientierung am Gymnasium".
(...) Johannes Klapper, Rektor des Walsroder Gymnasiums, bekräftigte, dass "es nicht nur eine punktuelle Förderung der Berufsorientierung geben darf, sondern die Motivation für diese Orientierung durch einen kontinuierlichen Prozess erreicht werden kann". Jedoch wiesen die Pädagogen und Leiter der Schulen darauf hin, dass "der Faktor Zeit" eine große Rolle spiele. Eine längerfristige und kontinuierliche Berufsorientierung sei in den straffen Lehrplan nicht so leicht einzubauen, so Cornelia Müldür von den Berufsbildenden Schulen Walsrode.
(...) Mit zusätzlichen Beratungsangeboten müsse man versuchen, potentielle Studienanfänger rechtzeitig bei der Wahl der passenden Fächerkombination zu unterstützen, so Hasenmeier weiter. (...)
20. März 2013
Presseartikel
Nach der Schule fit fürs Berufsleben
(...) Was will ich später einmal werden, und reicht mein Abschluss für den Beruf aus? Das sind typische Fragen, die sich Schülerinnen und Schüler häufig stellen. Damit Schulabgänger nicht unvorbereitet auf der Straße landen, hat die Arbeitsgruppe „Schule und Wirtschaft“ der IHK–Wirtschaftsjunioren zusammen mit zwei Schulklassen eine Broschüre entworfen, die den Start ins Berufsleben erleichtern soll.
Dabei wurde vor allem auf die Bedürfnisse von Hauptschülern eingegangen. „Insbesondere diese Schüler haben oft mit Vorurteilen zu kämpfen und fühlen sich bei der Arbeitssuche benachteiligt“, sagt Paul-Willem Schläfke, Schuldirektor der Oberschule Alexanderstraße.
(...) „Das ist ein Trugschluss, dem wir mit unserem Projekt entgegenwirken möchten. Jeder Schüler mit Abschluss hat eine reelle Chance auf dem Arbeitsmarkt“, sagt Peter Wellmann von der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK).
„Die Schüler, mit denen wir zusammen an der Broschüre gearbeitet haben, wollen zu Recht wissen, welche Unternehmen speziell an Hauptschülern Interesse haben. Diese Anregungen haben wir aufgegriffen“, erklärt Frank Glaubitz von der Oldenburgischen Landesbank und Mitglied der Arbeitsgruppe „Schule und Wirtschaft“. Herausgekommen ist eine Broschüre, in der viele Unternehmen aus der Region ihre Arbeit vorstellen. Für Fragen steht den Schülern ein direkter Ansprechpartner zur Verfügung. „Wir haben überwiegend Auszubildende der Unternehmen als Ansprechpartner gewählt. Das senkt die Hemmschwelle für die Schüler, Kontakt aufzunehmen“, erklärt Glaubitz.
Das Projekt zeigt erste Erfolge: „Mir gefällt der ansprechende Aufbau der Broschüre, und das mit den Azubis als Ansprechpartner ist eine gute Idee“, sagt Nathalie Kruse (16), aus der Klasse 10a der Oberschule Alexanderstraße. „Das gibt einem Hoffnung, dass Unternehmen uns brauchen. Ich habe schon einen Bereich gefunden, in dem ich später einmal arbeiten möchte und mich wegen eines Praktikums beim Ansprechpartner informiert“, erklärt Christof Krieger (15), ebenfalls aus der 10a.
(...) Rund 2000 Exemplare des „Durchstarters“, sollen in nächster Zeit an Schulen im Oldenburger Raum verteilt werden. Das sind circa 25 Broschüren pro Schule. Außerdem wird der Durchstarter auf der Website der IHK zum Download angeboten. „Die Broschüre ist ein Pilotprojekt. Wenn es erfolgreich ist, möchten wir das Ganze noch erweitern und weitere Unternehmen mit ins Boot holen“, erklärt Glaubitz.
Mehr Infos und Download der Broschüre unter www.wj-oldenburg.de
NWZ TV zeigt einen Beitrag unter www.nwz.tv/oldenburg-stadt
