17. Juni 2014
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Weiteres 1x1 im Park der Gärten

Das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Oldenburg kündigt für diesen Sommer eine weitere Diskussionsveranstaltung aus der Reihe „1 x 1 der Wirtschaft“ an – und diesmal an einem besonders attraktiven Ort, dem „Park der Gärten“ in Rostrup (Kreis Ammerland). Details (auch zu den Referenten) werden gegen Ende der Woche mitgeteilt. Fest steht aber bereits: Die Eintrittskarten für die Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 18. Juli werden – wie üblich – von der NWZ-Wirtschaftsredaktion verlost. (...)

6. Juni 2014
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Orientierung im Gewirr Europas

Europa ist für viele Menschen ein scheinbar undurchschaubares Gewirr von Institutionen und Organisationen. Dass Europa aber viel mehr sein kann und denen viele Chancen bietet, die gelernt haben, sich in dem Gewirr zu orientieren, wurde am Donnerstag auf einer Tagung im Hause der „Nordwest-Zeitung“ deutlich.

(...) Veranstalter war das Oldenburger Institut für ökonomische Bildung (IÖB), dessen Direktor Professor Dr. Hans Kaminski in seiner Begrüßung das Ziel der Tagung zusammenfasste: „Wir wollen einen Beitrag leisten, dass man sich im Gewirr verschiedener Schulen und Organisationen nicht verläuft.“

Hintergrund der Tagung war das dreijährige EU-Projekt „Impuls“ (Implementierung von Praxiskontakten in Unternehmen für Lehrer und Schüler). Im einzelnen ging es dabei um die schulpolitischen Rahmendaten grenzüberschreitender Praxiskontakte, die Vorteile regionaler Mehrsprachigkeit in Grenzgebieten sowie die Bedeutung grenzüberschreitender Ausbildungsinitiativen.

Jede Schule habe Impulse bekommen, eigene Konzeptionen für die Berufsorientierung zu entwickeln sowie die vorhandenen mit grenzüberschreitenden Schule-Wirtschaft-Kontaktern zu erweitern, zog Organisatorin Sandra Hänke die Tagungsergebnisse zusammen. (...)

27. Mai 2014
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Über deutsch-türkische Beziehungen diskutieren

Die deutsch-türkischen Beziehungen im Allgemeinen und Fragen von Migration und Integration im Besonderen sind nicht erst seit dem Auftritt des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan am vergangenen Wochenende in Köln wieder in die Schlagzeilen gerückt. (...)

Am Donnerstag, 19. Juni, heißt es deshalb ab 17.30 Uhr (Einlass: 17 Uhr) im Institutsgarten des IÖB (Bismarckstraße 31) „Integration, Migration und Wirtschaftspolitik – Zur Vielfalt deutsch-türkischer Wirtschaftsbeziehungen“. Mit dem türkischen Unternehmer Vural Öger, der ehemaligen niedersächsischen Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Aygül Özkan, und dem EWE-Vorstandsvorsitzenden Dr. Werner Brinker hat das IÖB drei Teilnehmer für die Diskussion gewinnen können, die sich schon lange – und aus unterschiedlichen Perspektiven – mit den Beziehungen der beiden Länder beschäftigt haben.

Das Impulsreferat zur Vielfalt der deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen wird zunächst Öger, einer der erfolgreichsten türkischen Unternehmer in Deutschland und Gründer des Touristikunternehmens Öger Tours, halten. Unter der Moderation von Michael Koch (IÖB) diskutiert Öger anschließend mit Brinker, dessen Unternehmen schon seit Jahren auch stark auf dem türkischen Markt aktiv ist, und der CDU-Landtagsabgeordneten Özkan, deren Familie in den 1960er Jahren aus der Türkei nach Deutschland zugewandert ist, über die vielen Facetten des Themas. (...)

22. Mai 2014
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Mit Unternehmer Öger über Türkei diskutieren

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Deutschland sind gerade in den vergangenen Wochen wieder zu einem großen Thema geworden. Mit einigen Facetten dieses vielfältigen Themas möchten sich auch das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und die Wirtschaftsbildungsinitiative Wigy in ihrer Reihe von sommerlichen Gartenvorlesungen „1x1 der Wirtschaft“ befassen. (...)

Für den Impulsvortrag hat das IÖB mit Vural Öger einen Referenten gewinnen können, der die Chancen und Herausforderungen bestens kennt. (...)

Der Gründer von Öger Tours war der erste Anbieter für Türkei-Direktflüge aus Deutschland, etablierte sich als führender Anbieter von Pauschalreisen in die Türkei, ist Inhaber einer Hotelkette, saß im Europaparlament, ist Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande sowie der Verdienstmedaille des türkischen Staates. (...)

An das Impulsreferat schließt sich eine Expertendiskussion an, bei der das Thema der deutsch-türkischen Beziehungen aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet werden soll. Unter der Moderation von Michael Koch (IÖB) diskutieren die niedersächsische Landtagsabgeordnete und ehemalige Sozial- und Integrationsministerin Aygül Özkan sowie Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender des in der Türkei stark engagiertem Oldenburger Energieversorgers EWE. (...)

20. Mai 2014
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In lockerer Atmosphäre über Wirtschaft diskutieren

Aktuelle wirtschafts- und gesellschaftspolitische Themen in entspannter Atmosphäre diskutieren: Dieses vom Oldenburger Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) entwickelte Konzept erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Auch in diesem Jahr will das IÖB gemeinsam mit der Wirtschaftsbildungsinitiative Wigy e.V. die Reihe seiner Gartenvorlesungen unter dem Motto „1x1 der Wirtschaft“ fortsetzen. (...)

Unter dem Titel „Integration, Migration und Wirtschaftspolitik – Zur Vielfalt deutsch-türkischer Wirtschaftsbeziehungen“ soll über ein Thema diskutiert werden, dass gerade in diesen Tagen wieder in die Schlagzeilen geraten ist. (...)

„Wir merken, dass über Themen wie Migration, Bildung, Wirtschaft und Kultur im deutsch-türkischen Verhältnis in den vergangenen Jahren immer wieder intensiv diskutiert worden ist“, sagt IÖB-Direktor Prof. Dr. Hans Kaminski. „Zugleich sehen wir, dass die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei und die Integration türkischer Mitbürger in unserem Land nicht immer einfache Aufgaben sind.“

Für das Impulsreferat ab 17.30 Uhr hat das IÖB mit Vural Öger einen der erfolgreichsten türkischen Unternehmer in Deutschland gewinnen können. Der heute 72-Jährige hat sich vor allem mit der Gründung des Touristikunternehmens Öger Tours einen Namen gemacht. (...)

14. Mai 2014
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Abbrüche in Beruf und Studium vermeiden

In Oldenburg ist man auf dem Weg, jungen Menschen im Nordwesten zu helfen, beim Übergang von der Schule in den Beruf oder ins Studium den für sie passenden Job oder Studiengang zu finden, einen guten Schritt vorangekommen. Fünf Jahre lang haben Stifter aus der regionalen Wirtschaft die Professur von Prof. Dr. Rudolf Schröder an der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg finanziert. Im letzten Jahr wurde Schröders Professur für Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung in den festen Stellenplan der Universität übernommen.

„Für einen gelungenen Übergang in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt ist der Wirtschaftsunterricht mit typischen Themen wie regionaler Wirtschaftsraum, Jugendarbeitsschutzgesetz oder Tarifsystem besonders gefordert“, erklärte Schröder am Dienstag in den Räumen des Instituts für Ökonomische Bildung. Im Rahmen seiner Professur vertritt er die Berufsorientierung mit Pflicht- und Wahlangeboten in den Oldenburger Lehramtsstudiengängen, in denen Lehrkräfte für den Wirtschaftsunterricht an allgemeinbildenden Schulen ausgebildet werden.

(...) „Die Schulen und Kooperationspartner sind oftmals mit der systematischen Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen überfordert, es fehlt der Überblick“, so Schröder. Deshalb entwickelte er gemeinsam mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer sowie Vertretern aus Schule, Schulverwaltung, Wirtschaft und Berufsberatung die Handreichung „Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen“. (...)

14. Mai 2014
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Abbrüche in Ausbildung und Studium vermeiden

Fünf Jahre lang haben Stifter aus der regionalen Wirtschaft die Professur von Prof. Dr. Rudolf Schröder an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg finanziert. Im letzten Jahr wurde Schröders Professur für Ökonomische Bildung mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung in den festen Stellenplan der Universität übernommen. Jetzt gab der Hochschullehrer bei einem Treffen der Stifter im Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) Auskunft darüber, welche Akzente er von 2008 bis 2013 mit der Stiftungsprofessur setzen konnte. Die Stifterorganisationen vertraten Prof. Dr. Heinz-W. Appelhoff (Wirtschaftliche Vereinigung Oldenburg - DER KLEINE KREIS e. V.), Jürgen Lehmann (NORDMETALL, ehem. NORD-WEST-METALL), Hilger Koenig (Oldenburgische Landesbank AG), Mirja Viertelhaus-Koschig (Vierol AG). (...)

In den letzten Jahren hat Niedersachsen die Berufsorientierung in den Haupt-, Real- und Oberschulen stark ausgebaut. „Die Schulen und Kooperationspartner sind oftmals mit der systematischen Umsetzung der zahlreichen Maßnahmen überfordert, es fehlt der Überblick“, so Schröder. Deshalb entwickelte er gemeinsam mit der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer sowie Vertretern aus Schule, Schulverwaltung, Wirtschaft und Berufsberatung die Handreichung „Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen“. Damit sollen die Schulen, Unternehmen, Arbeitsagenturen und Kammern unterstützt werden, ihre Aktivitäten besser aufeinander abzustimmen. Bislang wurden 400 gedruckte Exemplare bestellt und 2500 Downloads von der Internetseite www.berufsorientierung-niedersachsen.de durchgeführt. (...)

„Die Gymnasien hinken bei der Berufsorientierung immer noch hinterher“, bemängelte der Bildungsexperte. Eine Folge seien die hohen Abbrecherquoten im Studium. Deshalb hat er in Oldenburg ein Konzept zur Förderung der Berufs- und Studienorientierung an gymnasialen Schulformen (BOGn) entwickelt, das in Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit entstanden ist, die das Konzept auch finanziell gefördert hat. 3.000 Schülerinnen und Schüler von sieben Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen durchliefen seit 2009 das BOGn-Konzept. (...)

In Zukunft werde er sich verstärkt der Frage widmen, wie Angebote für spezielle Zielgruppen konzipiert werden können, z. B. für Jugendliche mit Migrationshintergrund. Eine weitere Herausforderung stelle die Verzahnung mit den schulischen Konzepten zur Inklusion dar. „Das Kultusministerium hat angekündigt, die Rückkehr zum Abitur in 13 Jahren zu nutzen, um die Berufs- und Studienorientierung zu stärken. Hier warten also neue Aufgaben“, blickte Schröder voraus. Die Stifter äußerten sich zufrieden über seine Arbeit. Ihnen ist wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Beruf oder ihr Studium finden, Abbrüche vermeiden und in der Region bleiben.

10. Mai 2014
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Gartenvorlesung hat sich etabliert

Auch 2014 setzen das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) und die Wirtschaftsbildungsinitiative Wigy (Oldenburg) ihre Gartenvorlesung „1x1 der Wirtschaft“ fort. Zu den Gründen und Themen äußert sich IÖB-Direktor Prof. Dr. Hans Kaminski.

Frage: Die Reihe der Sommervorlesungen „1x1 der Wirtschaft“ wird auch 2014 fortgesetzt. Was hat den Ausschlag gegeben?
Kaminski: Die Reihe erfreut sich offensichtlich einiger Beliebtheit bei der oldenburgischen Bevölkerung und hat sich mittlerweile fest etabliert. Die Art und Weise, wie wir versuchen, elementar eine ganz bestimmte Fragestellung zu behandeln, wird von den Bürgern so gerne angenommen. Zugleich sehen wir es auch als Aufgabe unseres Instituts an, Bürger zu informieren, kontroverse Diskussionen aufzunehmen und Beispiele aufzuzeigen, was man hier in der Region tut. (...)
 
Frage: Die erste Gartenvorlesung am 19. Juni dreht sich um die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen. Warum dieses Thema?
Kaminski: Wir merken, dass über Themen wie Migration, Bildung, Wirtschaft und Kultur im deutsch-türkischen Verhältnis in den vergangenen Jahren immer wieder intensiv diskutiert worden ist. Zugleich sehen wir, dass die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Türkei und die Integration türkischer Mitbürger in unserem Land nicht immer einfache Aufgaben sind. Und genau weil das so ist, kann man nur über Information, Aufklärung und Diskussion eine andere Verständigungsstufe herstellen. Denn sonst reden wir gegenseitig über den Anderen, aber nicht mit dem Anderen. Und das gilt es, zu vermeiden.