Pressespiegel

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10.09.2016
Presseartikel

Unternehmertum auf Stundenplan. Projekt des Oldenburger IÖB

Das leuchtet ein: Die Gründung einer eigenen Firma bietet Chancen. Aber: Ein erfolgreicher Unternehmer muss einige persönliche Eigenschaften mitbringen, wissen Wirtschaftsbildungsexperten wie der Oldenburger Professor Dirk Loerwald (Universität Oldenburg). Dazu zählt man Eigenschaften wie etwa Selbstständigkeit, Neugier, Risikobereitschaft, Verantwortung und Fachkompetenz. „Dies kann schon in der Schule angebahnt werden“, so Loerwald.

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Das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB/Oldenburg) hat – gefördert von der Joachim Herz Stiftung – einen umfangreichen Ordner mit Unterrichtsmaterialien für allgemeinbildende Schulen entwickelt (siehe Link unten).

„Dabei geht es uns nicht darum, jeden Schüler zum potenziellen Unternehmer zu machen, sondern vielmehr darum, dass die bedeutende Rolle von Unternehmern und Unternehmertum in einer sozialen Marktwirtschaft nachvollzogen werden kann und Kinder und Jugendliche die berufliche Selbstständigkeit als Handlungsoption kennenlernen“, erläuterte Loerwald, der auch Projektleiter ist.

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 Mehr Infos zum Thema:    https://www.joachim-herz-stiftung.de/was-wir-tun/wirtschaft-verstehen-gestalten/teach-economy/entrepreneurship-education/ 

26.08.2016
Presseartikel

Betriebe sollen Azubis etwas bieten. Initiative Wigy lädt zu Diskussionsrunde über ökonomische Bildung

Wie kann man Schülern wirtschaftliche Zusammenhänge anschaulicher erklären? Was kann getan werden, um duale Ausbildung attraktiver zu gestalten? Das waren nur einige von vielen Fragen, die am Donnerstagabend im Institut für Ökonomische Bildung in Oldenburg gestellt wurden.

Vor diesem Hintergrund hatte die Wirtschaftsbildungsinitiative „Wigy“ mit seinen Vorstandsmitgliedern Dr. Werner Brinker, Dr. Joachim Peters, Dr. Margareta Brauer-Schröder, Dr. Dr. h.c. Hans Kaminski, Hilger Koenig und Dr. Jörg Bleckmann zur zweiten Auflage der „Chefgespräche“ eingeladen. Vorab hatten Führungskräfte, Personalverantwortliche und Lehrer Fragen eingereicht. Klar wurde: Ausbildung ist ein brennendes Thema in der Region.

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Als „zwingend für die Allgemeinbildung“ sieht Hans Kaminski die ökonomische Bildung. Man müsse Schüler „mit praxisbezogenen, tagesaktuellen Beispielen etwa aus der Energie- oder Hafenwirtschaft für wirtschaftliche Zusammenhänge sensibilisieren“.

24.08.2016
Presseartikel

Stärker durch gemeinsames Auftreten und Handeln

Die drei Kammern – Oldenburgische Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer Oldenburg (HWK) und die Landwirtschaftskammer – arbeiten bereits eng zusammen. Jetzt holen die drei Akteure als vierten Partner das Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB) mit ins Boot und unterzeichneten einen entsprechenden Kooperationsvertrag. Ziel ist insbesondere die Verbesserung der Ausbildungsqualität und der Berufsorientierung.

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„Wir treffen uns regelmäßig und erörtern Fragen und entwickeln neue Ideen. Künftig sitzt Prof. Dr. Hans Kaminski mit am Tisch und wird einige unserer Ideen wissenschaftsorientiert überprüfen“, ergänzt HWK-Geschäftsführer Heiko Henke. Das IÖB ist etabliert und befasst sich seit Jahren mit beruflicher Bildung. Viele der dort gemachten Untersuchungen könnten für die Kammern und deren Mitgliedsbetriebe nützlich sein, ist Hans-Joachim Harms, Kammerdirektor der Landwirtschaftskammer, überzeugt.

Kaminski bezeichnet das IÖB deshalb auch als „Brückensteg“. „Wir haben eine Scharnierfunktion“, sagt er und verweist darauf, „dass sich das IÖB in diesem Kreis als natürlicher Partner empfindet. Wir lehren und forschen im Bereich Berufsorientierung. So können unsere Erkenntnisse den Kammern zugutekommen, umgekehrt bekommen wir einen noch tieferen Einblick in das duale Ausbildungssystem“, freut sich Kaminski auf die Zusammenarbeit. Er fühlt sich als Leiter des Instituts auch aus regionalpolitischen Überlegungen heraus verpflichtet, in diesem Kreis aktiv mitzuwirken.

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Zudem planen sie bezüglich der Berufsorientierung eine engere Zusammenarbeit mit Schulen und hier speziell mit Gymnasien, wo die berufliche Bildung eine eher untergeordnete Rolle spielt, was die Kammern ändern möchten und auf die wissenschaftliche Unterstützung des IÖB setzen.

20.08.2016
Presseartikel

Ausbildung gemeinsam stärken. Drei Oldenburger Kammern und Institut IÖB starten Kooperation

Die Zahl der Azubis sinkt. Dem wollen die Partner auch mit mehr Qualität entgegenwirken.

Egal ob Industrie und Handel, Handwerk oder Landwirtschaft – alle Wirtschaftszweige haben mit der gleichen Herausforderung zu kämpfen: Die Zahl der Auszubildenden nimmt kontinuierlich ab. Wurden vor zehn Jahren jährlich noch rund 60 000 Ausbildungsverträge in Niedersachsen neu abgeschlossen, waren es 2015 nicht einmal mehr 55 000.

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Erstens nehme im Zuge der Bevölkerungsentwicklung die Schülerzahl ab, zweitens würden immer mehr junge Leute ein Studium starten und drittens führe die wachsende Zahl an Akademikern dazu, dass sich auch die Orientierungspunkte der Jugendlichen bei den Berufswünschen änderten.

In einem bundesweit wohl einmaligen Projekt wollen die drei in Oldenburg ansässigen Kammern, die IHK, die Handwerkskammer (HWK) und die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, gemeinsam mit dem Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) dieser Entwicklung etwas entgegenwirken und gemeinsam die Qualität der dualen Ausbildung in der Region stärken. [...]

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Mit im Boot ist auch das IÖB, dessen Aufgabe darin liegen soll, die Ideen wissenschaftsorientiert zu überprüfen. Das Institut, das in Sachen Berufsorientierung viel Erfahrung einbringen kann, wolle laut Geschäftsführer Prof. Dr. Hans Kaminski auch die Funktion eines „Brückenstegs“ zwischen allgemeinbildendem Bereich und Berufsausbildung übernehmen. Gerade an vielen Gymnasien müsse das Thema Berufsorientierung noch stärker angegangen werden, meinte er.

11.08.2016

Schüler richten Blick auf Wirtschaftsleben. Wettbewerb der 9. Klassen – Start an der Marienschule Cloppenburg

Auch in diesem Jahr bieten die Wirtschaftsjunioren der Industrie- und Handelskammer (IHK) Oldenburg wieder einen Schülerwettbewerb für die 9. Klassen aller Schulformen im Oldenburger Land an.

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Bei dem vom Oldenburger Verein „wigy e.V.“ organisierten Schülerwettbewerb stehen Fragen aus Politik, Wirtschaftsleben und zu allgemeinen Themen im Vordergrund. Weiter sollen die Schüler über wirtschaftliche Zusammenhänge nachdenken. „Sowohl alleine als auch gemeinsam mit den Lehrern“, sagte Tina Fletemeyer, wissenschaftliche Mitarbeiterin von „wigy e.V.“.

2015 beteiligten sich 69 Klassen von 38 allgemeinbildenden Schulen an dem Wettbewerb. Auch in diesem Jahr winken wieder tolle Preise.

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Die Preisverleihung erfolgt am Donnerstag, 8. Dezember, in Oldenburg. Der Wettbewerb läuft bis einschließlich Montag, 31. Oktober, im Internet www.wettbewerb.wj-oldenburg.de 

03.08.2016

Chefgespräche über Schule und Wirtschaft. Vorstand lädt zur Diskussion ein

Die Themen „Diversity Management“ (Vielfalt), Corporate Social Responsibility (soziale Verantwortung) und Ausbildungsreife stellen sowohl die Unternehmen als auch die Bildungsträger vor große Herausforderungen, weiß man bei der Wirtschaftsbildungsinitiative „wigy“ (Oldenburg). Der Vorstand lädt Personalverantwortliche und andere Führungskräfte zur Diskussion bei den „wigy Chefgesprächen“ ein, und zwar am 25. August 2016 um 18.30 Uhr (Bismarckstraße 31).

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Fragen können vorab über die Homepage eingesandt werden. Anmeldung bis 18. August: www.wigy.de.

28.07.2016

Landschaft bietet Unterrichtsmaterial

Warum die Inhalte der Lehrpläne nicht auch einmal anhand regionaler Themen vermitteln? Die Oldenburgische Landschaft und das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) der Uni Oldenburg bieten eine neue Unterrichtseinheit für Lehrkräfte des Faches Wirtschaft an. Konzipiert für den Jahrgang 8, bietet es Schülern die Möglichkeit, ihren eigenen regionalen Wirtschaftsraum zu analysieren und gleichzeitig die historische Entwicklung der Eisenbahn im Oldenburger Land kennenzulernen.

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http://www.ioeb.de/publikationen/entdeckt-oldenburger-land-2705  

23.06.2016
Presseartikel

Schüler tauchen in Wirtschaft ein. Institut für Ökonomische Bildung konzipiert Unterrichtsmaterialien

[...] Wie lassen sich komplexe wirtschaftliche Abläufe möglichst einfach und nachvollziehbar für Schüler erklären? Diese Frage hat sich das Oldenburger Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) bereits vor mehr als zehn Jahren gestellt [...].

[...] Im Rahmen des Projektes haben wir in Kooperation mit Unternehmen und Institutionen der Branche Unterrichtsmaterialien für den Wirtschaftsunterricht konzipiert, die eine Auseinandersetzung mit den Häfen und der Logistik im Norden Deutschlands ermöglichen“, erläutert Dr. Michael Koch, Leiter Projektmanagement beim IÖB.

Welche Reise hat ein Turnschuh hinter sich, bevor bei uns im Laden im Regal steht? Diese und andere Fragen, hinter denen eine Vielzahl an wirtschaftlichen Prozessen steckt, erläutern die Unterrichtsmaterialen des IÖB, die zunächst nur für Haupt-, Real- und Oberschulen entwickelt wurden. „Mittlerweile bieten wir unser Paket – ein Schülerarbeitsheft kostet 2,90 Euro – auch für die Sekundarstufe II an“, betont Koch, der sich über bundesweite Bestellungen freut.

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„Über unser Online-Portal bieten wir weitere Inhalte, Videos, Arbeitsblätter und Themenvorschläge für Lehrer an“, sagt Koch und hofft, dass das Projekt auch in den nächsten Jahren möglichst vielen Schülern dabei hilft, wirtschaftliche Zusammenhänge anhand von praktischen Beispielen besser zu verstehen.