Auswertung des Modellversuchs "Wirtschaft an Realschulen" in NRW

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderer/Träger: Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW

Laufzeit: Apr. 2012 - Apr. 2013

Partner: Projektteam des Modellversuchs

Forschungsschwerpunkt
  • Theoretische Fundierung und Aufbereitung der bildungspolitischen Debatte zur ökonomischen Bildung in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Realschulen (insbesondere: Studien zum Wirtschaftswissen, Fachstrukturen für die ökonomische Bildung an Realschulen in Deutschland und fachdidaktische Diskussion zum Schulfach Wirtschaft)
  • Erhebung der Projekterfahrungen der beteiligten Schüler, Lehrkräfte, Schulleiter und Eltern
     
Ziele

Die Zielsetzung der theoretischen Einordnung und empirischen Erhebung der Projekterfahrungen ist es, das Abschlussverfahren in diesem Modellversuch fachdidaktisch und empirisch zu fundieren.

Der Modellversuch „Wirtschaft an Realschulen in NRW“  ist Anfang 2014 ausgelaufen.
 

Beschreibung

Es besteht in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft mittlerweile weitgehende Einigkeit darüber, dass ökonomische Bildung zum festen Bestandteil von Allgemeinbildung gehört. In den vergangenen Jahren ist aufgrund von curricularen Neuerungen in verschiedenen Bundesländern eine Stärkung der ökonomischen Bildung im allgemeinbildenden Schulwesen erkennbar. In NRW wurde diesem Trend unter anderem durch den mittlerweile abgeschlossenen Modellversuch Wirtschaft an Realschulen erkennbar. Realschülerinnen und -schüler sollten besser als bisher auf die Bewältigung ökonomisch geprägter Lebenssituationen vorbereitet werden. Der Modellversuch war vergleichsweise breit angelegt und umfasste insgesamt 70 Schulen.

Die Aufgaben des IÖB lagen in

  • der Erstellung von wissenschaftlich fundierten Erhebungsinstrumenten (Fragebögen) zur Ermittlung der Projekterfahrungen der am Projekt unmittelbar beteiligten Akteure,
  • der Unterstützung und Beratung des Projektteams bei der Auswertung und Interpretation der erhobenen Projekterfahrungen,
  • der theoretischen Einordnung des Modellversuchs und
  • der Unterstützung und Beratung des Projektteams bei der Ausarbeitung von schulnahen Implementationsstrategien.
     
Ergebnisse/Materialien
  • Fragebogendesigns (Vier Einzelfragebögen)
  • Anfertigung einer schriftlichen Expertise (20-30 Seiten)
  • Aufbereitung der erhobenen Daten
  • Schlussbericht des Ministeriums
  • Publikationen
     

 


BOGn - Berufsorientierung an Gymnasien

Fachabteilung/en: Berufsorientierung

Förderer/Träger: Arbeitsagentur Oldenburg

Förderzeitraum:

seit 2008 - 2013

Partner: Arbeitsagentur Oldenburg, sieben Gymnasien und zwei Integrierte Gesamtschulen in Oldenburg, regionale Unternehmen, wigy e.V.

Forschungsschwerpunkt
  • Entwicklung und Erprobung eines didaktischen Konzepts zur Förderung der Berufs- und Studienorientierung 
  • Erfolgskriterien: Akzeptanz, Einfluss auf Berufswahlreife und -verhalten der Schüler, Konsequenzen für die Lehrerbildung im Studienfach Politik-Wirtschaft
Ziele

Ziel sind die Förderung der Berufs-/Studienwahlreife der Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an sieben Oldenburger Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen sowie die Verstetigung des BOGn-Konzeptes in den Projektschulen.

Ein weiteres Ziel ist der Transfer in Niedersachsen, Bremen, Brandenburg und perspektivisch weitere Bundesländer.
 

Beschreibung

Förderung der Berufs- und Studienorientierung von jährlich ca. 750 Schülerinnen und Schüler durch folgende Maßnahmen:

  • Präsenzunterricht in den Klassen
  • Berufseignungstest geva mit individuellen Feedbackgesprächen
  • interaktive Selbstlernbausteine
  • Berufserkundungen in Unternehmen
  • Berufsorientierungsportal

Förderung der neun Projektschulen hinsichtlich der Verstetigung des Konzepts

  • Bereitstellung der Unterrichtsmaterialien und Selbstlernbausteine
  • Teamteaching mit Lehrkräften in Klassen
  • Beratung der Fachkonferenzen
Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Lern- und Lehrmaterialien für über 20 Stunden Präsenzunterricht
  • interaktive Selbstlernbausteine für ca. 10 Stunden mediengestütztes Einzellernen
  • Berufsorientierungsportal (www.berufsorientierung-gymnasium.de)
  • Durchführung von jährlich 14 Präsenztagen in den Schulklassen der neun Projektschulen im Teamteaching mit Lehrkräften
  • fortlaufendes Angebot von Berufserkundungen bei mehr als 30 Unternehmen in Oldenburg
  • zentrale Publikation: Schröder, R. (2013): Gestaltung der Berufs- und Studienorientierung in allgemeinbildenden Gymnasien, in: Schröder, R./Wester, L. u. a. (Hg.) (2013): Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen 2013, Strukturen - Konzepte - Partner - Hilfen, Handreichung, Oldenburg: IÖB, IHK. Online: /sites/default/files/pdf/Handreichung-BO_2-7_Gymnasium_130828_Schroeder.pdf (28.08.2013)
BOGn - Berufsorientierung an Gymnasien

 


DOLCETA

Online Consumer Education

Fachabteilung/en: Schulpraxis

Förderer/Träger: DGSANCO, Europäische Kommission

Laufzeit: Jan. 2007 - Dez. 2011

Ziele

Unterstützung der Verbrauchererziehung an Schulen und Bildungseinrichtungen; Vermittlung von Kompetenzen für die Gestaltung und Bewältigung des alltäglichen Finanzmanagements und für die eigenverantwortliche Verbraucherrolle. Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Beschreibung

Dolceta ist ein EU-Projekt zur Online-Bildung von Verbraucherinnen und Verbrauchern, das von der Europäischen Kommission finanziert und von EUCEN (European Association for University Lifelong Learning) durchgeführt wird. Es werden Informations- und Unterrichtsmaterialien für Lehrer, Trainer in der Fort- und Weiterbildung, für Multiplikatoren in der Verbraucherbildung oder auch für Schüler zum Selbststudium bereitgestellt. Als nationaler Partner von EUCEN hat das IÖB speziell diejenigen Module erstellt, die sich insbesondere an die Zielgruppe Lehrkräfte richten.

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen


  • Drei Online-Module für die Zielgruppe Lehrkräfte: "Grundlegende Verbraucherkompetenzen", "Nachhaltigkeit", "Finanzielle Allgemeinbildung";

  • Überarbeitung der Module "Verbraucherrechte" und "Finanzdienstleistungen" (die aber in der Ursprungsversion nicht vom IÖB erstellt wurden).

 


ECEDON

Economic Education Online

Fachabteilung/en: Querschnitt

Förderer/Träger: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Laufzeit: Jan. 2005 - Jan. 2009

Partner: Center für Lebenslanges Lernen an der Universität Oldenburg

Ziele

Bereitstellung der technisch-organisatorischen Infrastruktur für das internetgestützte Qualifizierungssystem des IÖB; Weiterentwicklung des LCMS für Fort- und Weiterbildung im In- und Ausland.

Beschreibung
Das Projekt hat zentrale Bedeutung für alle Aktivitäten des IÖB in der Aus-, Fort- und Weiterbildung (inkl. Studiengänge). In dem Projekt wurden die Grundlagen für die Bereitstellung und die Weiterentwicklung sämtlicher E-Learning-Angebote entwickelt. ECEDON umfasst u.a. ein System zur inhalts- und zielgruppenkonformen Contentbereitstellung sowie die Ausbildung und Betreuung von Online-Tutoren. Dem Support für die Studiengänge "Ökonomische Bildung" an der Universität Oldenburg mit über 400 Studierenden und einem internetbasierten Anteil von 40% kam besondere Bedeutung bei.
Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • LCMS Ecedon; Online-Tutoren-Qualifizierung
  • Metatutorensystem
  • E-Learning-Redaktionssystem
  • didaktische E-Learning-Szenarien für die ökonomische Bildung
  • schlagwortbasierte Inhaltszuordnung

 


EKOLAN 1 - Lehrerfortbildung und Schulversuch in Polen

Fachabteilung/en: International

Förderer/Träger: EWE AG

Laufzeit: Sep. 2008 - Jun. 2009

Partner: Lebuser Bildungskuratorium (Lubuskie Kuratorium Oświaty) Methodikzentrum in Gorzów Wlkp. (Wojewódzki Ośrodek Metodyczny w Gorzowie Wlkp.)

Ziele

Qualifizierung von Lehrkräften; Förderung des Unterrichts im Fach "Grundlagen des Unternehmertums" an polnischen Schulen im Lebuser Land.

Beschreibung
In Ekolan wurden polnische Lehrkräfte zur Didaktik und Methodik des Fachs "Grundlagen des Unternehmertums" via Blended Learning weitergebildet. Für diesen Zweck wurde eine Auswahl von Bausteinen zur Ökonomischen Bildung online übersetzt und von polnischen Wissenschaftlern adaptiert. Außerdem wurden die Lehrkräfte bei dem Transfer der gelernten Inhalte in der eigenen Berufspraxis unterstützt. An dem Projekt nahmen 13 Schulen mit 22 Lehrkräften und rund 1200 Schülerinnen und Schüler in den Klassen 10 und 11 der Region Lebuser Land teil.
Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Konzept zur ökonomischen Bildung für polnische Schulen
  • Bausteine zur Lehrerfortbildung
  • Unterrichtsmaterialien für das Fach "Grundlagen des Unternehmertums"