Ausbildungsbegleitende Qualifizierungsmaßnahme "Ökonomie mit Energie"

Fachabteilung/en: Qualifizierung

Förderer/Träger: EWE AG

Förderzeitraum:

seit 2009
Forschungsschwerpunkt
  • Energiebildung - Qualifizierung unterschiedlicher Teilnehmergruppen

  • Weiterentwicklung von Blended-Learning-Angeboten im Bereich der ökonomischen Bildung für unterschiedliche Zielgruppen

Ziele

Auszubildenden der EWE AG und der EWE NETZ GmbH wird ökonomisches, aber auch energiewirtschaftliches Grundlagenwissen vermittelt. Ziel ist das Erlangen vertiefter Einsichten in die verschiedenen Facetten der Energiewirtschaft und ein breiteres Verständnis für die vielschichtigen Aufgaben des Unternehmens.

Darüber hinaus erfolgt eine Generalisierung der Konzeption zwecks Transfer auf andere Unternehmen und Branchen.

Beschreibung

Den gewerblich-technischen und kaufmännischen Auszubildenden der EWE wird im Rahmen einer internetgestützten, ausbildungsbegleitenden Qualifizierungsmaßnahme über einen Zeitraum von neun Monaten ökonomisches, aber auch energiewirtschaftliches Grundlagenwissen als Ergänzung zu ihren Ausbildungsinhalten vermittelt. Aus didaktischen und lernorganisatorischen Gründen findet eine Kopplung von Online- und Präsenzphasen statt.


Für die Dual-Studierenden der EWE wurde eine eigene Qualifizierungsmaßnahme konzipiert, die 2012 erstmalig durchgeführt wurde. In einem Zeitraum von acht Wochen werden dabei drei ganztägige Präsenzveranstaltungen durchgeführt; dazwischen erfolgen Phasen, in denen Arbeitsaufträge zur Vorbereitung auf die nächste Veranstaltung bearbeitet werden. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsingenieurwesen, BWL und Elektroingenieurwesen.

Ergebnisse/Materialien
  • 2017 wird die Qualifizierungsmaßnahme für Auszubildende bereits zum achten Mal durchgeführt. Am Ende jeder Maßnahme bearbeiten die Teilnehmer/innen in Gruppen ein Abschlussprojekt. Die Ergebnisse werden dann den Ausbildungsleitern präsentiert und der gelungenste Beitrag prämiert.

  • Feedbackerhebungen in allen bisherigen Durchgängen ergaben eine positive Gesamteinschätzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. So bewerten durchschnittlich drei Viertel der Befragten den beruflichen Nutzen der Zusatzqualifikation als „hoch“ bzw. „sehr hoch“.

Teilnehmer/innen 2009

Teilnehmer/innen 2009

 


Auswertung des Modellversuchs "Wirtschaft an Realschulen" in NRW

Fachabteilung/en: Schulpraxis und Unterrichtsforschung

Förderer/Träger: Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW

Laufzeit: Apr. 2012 - Apr. 2013

Partner: Projektteam des Modellversuchs

Forschungsschwerpunkt
  • Theoretische Fundierung und Aufbereitung der bildungspolitischen Debatte zur ökonomischen Bildung in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Realschulen (insbesondere: Studien zum Wirtschaftswissen, Fachstrukturen für die ökonomische Bildung an Realschulen in Deutschland und fachdidaktische Diskussion zum Schulfach Wirtschaft)
  • Erhebung der Projekterfahrungen der beteiligten Schüler, Lehrkräfte, Schulleiter und Eltern
     
Ziele

Die Zielsetzung der theoretischen Einordnung und empirischen Erhebung der Projekterfahrungen ist es, das Abschlussverfahren in diesem Modellversuch fachdidaktisch und empirisch zu fundieren.

Der Modellversuch „Wirtschaft an Realschulen in NRW“  ist Anfang 2014 ausgelaufen.
 

Beschreibung

Es besteht in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft mittlerweile weitgehende Einigkeit darüber, dass ökonomische Bildung zum festen Bestandteil von Allgemeinbildung gehört. In den vergangenen Jahren ist aufgrund von curricularen Neuerungen in verschiedenen Bundesländern eine Stärkung der ökonomischen Bildung im allgemeinbildenden Schulwesen erkennbar. In NRW wurde diesem Trend unter anderem durch den mittlerweile abgeschlossenen Modellversuch Wirtschaft an Realschulen erkennbar. Realschülerinnen und -schüler sollten besser als bisher auf die Bewältigung ökonomisch geprägter Lebenssituationen vorbereitet werden. Der Modellversuch war vergleichsweise breit angelegt und umfasste insgesamt 70 Schulen.

Die Aufgaben des IÖB lagen in

  • der Erstellung von wissenschaftlich fundierten Erhebungsinstrumenten (Fragebögen) zur Ermittlung der Projekterfahrungen der am Projekt unmittelbar beteiligten Akteure,
  • der Unterstützung und Beratung des Projektteams bei der Auswertung und Interpretation der erhobenen Projekterfahrungen,
  • der theoretischen Einordnung des Modellversuchs und
  • der Unterstützung und Beratung des Projektteams bei der Ausarbeitung von schulnahen Implementationsstrategien.
     
Ergebnisse/Materialien
  • Fragebogendesigns (Vier Einzelfragebögen)
  • Anfertigung einer schriftlichen Expertise (20-30 Seiten)
  • Aufbereitung der erhobenen Daten
  • Schlussbericht des Ministeriums
  • Publikationen
     

 


BOGn - Berufsorientierung an Gymnasien

Fachabteilung/en: Berufsorientierung

Förderer/Träger: Arbeitsagentur Oldenburg

Förderzeitraum:

seit 2008 - 2013

Partner: Arbeitsagentur Oldenburg, sieben Gymnasien und zwei Integrierte Gesamtschulen in Oldenburg, regionale Unternehmen, wigy e.V.

Forschungsschwerpunkt
  • Entwicklung und Erprobung eines didaktischen Konzepts zur Förderung der Berufs- und Studienorientierung 
  • Erfolgskriterien: Akzeptanz, Einfluss auf Berufswahlreife und -verhalten der Schüler, Konsequenzen für die Lehrerbildung im Studienfach Politik-Wirtschaft
Ziele

Ziel sind die Förderung der Berufs-/Studienwahlreife der Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe an sieben Oldenburger Gymnasien und Integrierten Gesamtschulen sowie die Verstetigung des BOGn-Konzeptes in den Projektschulen.

Ein weiteres Ziel ist der Transfer in Niedersachsen, Bremen, Brandenburg und perspektivisch weitere Bundesländer.
 

Beschreibung

Förderung der Berufs- und Studienorientierung von jährlich ca. 750 Schülerinnen und Schüler durch folgende Maßnahmen:

  • Präsenzunterricht in den Klassen
  • Berufseignungstest geva mit individuellen Feedbackgesprächen
  • interaktive Selbstlernbausteine
  • Berufserkundungen in Unternehmen
  • Berufsorientierungsportal

Förderung der neun Projektschulen hinsichtlich der Verstetigung des Konzepts

  • Bereitstellung der Unterrichtsmaterialien und Selbstlernbausteine
  • Teamteaching mit Lehrkräften in Klassen
  • Beratung der Fachkonferenzen
Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Lern- und Lehrmaterialien für über 20 Stunden Präsenzunterricht
  • interaktive Selbstlernbausteine für ca. 10 Stunden mediengestütztes Einzellernen
  • Berufsorientierungsportal (www.berufsorientierung-gymnasium.de)
  • Durchführung von jährlich 14 Präsenztagen in den Schulklassen der neun Projektschulen im Teamteaching mit Lehrkräften
  • fortlaufendes Angebot von Berufserkundungen bei mehr als 30 Unternehmen in Oldenburg
  • zentrale Publikation: Schröder, R. (2013): Gestaltung der Berufs- und Studienorientierung in allgemeinbildenden Gymnasien, in: Schröder, R./Wester, L. u. a. (Hg.) (2013): Berufs- und Studienorientierung in Niedersachsen 2013, Strukturen - Konzepte - Partner - Hilfen, Handreichung, Oldenburg: IÖB, IHK. Online: /sites/default/files/pdf/Handreichung-BO_2-7_Gymnasium_130828_Schroeder.pdf (28.08.2013)
BOGn - Berufsorientierung an Gymnasien

 


DOLCETA

Online Consumer Education

Fachabteilung/en: Schulpraxis

Förderer/Träger: DGSANCO, Europäische Kommission

Laufzeit: Jan. 2007 - Dez. 2011

Ziele

Unterstützung der Verbrauchererziehung an Schulen und Bildungseinrichtungen; Vermittlung von Kompetenzen für die Gestaltung und Bewältigung des alltäglichen Finanzmanagements und für die eigenverantwortliche Verbraucherrolle. Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Beschreibung

Dolceta ist ein EU-Projekt zur Online-Bildung von Verbraucherinnen und Verbrauchern, das von der Europäischen Kommission finanziert und von EUCEN (European Association for University Lifelong Learning) durchgeführt wird. Es werden Informations- und Unterrichtsmaterialien für Lehrer, Trainer in der Fort- und Weiterbildung, für Multiplikatoren in der Verbraucherbildung oder auch für Schüler zum Selbststudium bereitgestellt. Als nationaler Partner von EUCEN hat das IÖB speziell diejenigen Module erstellt, die sich insbesondere an die Zielgruppe Lehrkräfte richten.

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • Drei Online-Module für die Zielgruppe Lehrkräfte: "Grundlegende Verbraucherkompetenzen", "Nachhaltigkeit", "Finanzielle Allgemeinbildung";
  • Überarbeitung der Module "Verbraucherrechte" und "Finanzdienstleistungen" (die aber in der Ursprungsversion nicht vom IÖB erstellt wurden).

 


Durchführung von Modulen zur Berufs- und Studienorientierung

Fachabteilung/en: Berufs- und Studienorientierung

Förderzeitraum:

2015 - 2017

Partner: Koordinierungsstelle Berufsorientierung im Niedersächsischen Kultusministerium; regionale Arbeitsagenturen

Forschungsschwerpunkt
  • Erhebung zur Entwicklung der Berufswahlkompetenz (insb. Entschiedenheit) der Schülerinnen und Schüler

  • Gestaltung von Praxiskontakten in der gymnasialen Oberstufe

  • Weiterentwicklung der schulischen Berufs- und Studienorientierungskonzepte

Ziele
  • Unterstützung der Schülerinnen und Schüler im Prozess der Berufs- und Studienorientierung.

  • Beratung der Schulen hinsichtlich der Weiterentwicklung der Konzepte zur Berufs- und Studienorientierung.

Beschreibung

Die Koordinierungsstelle Berufsorientierung (www.kobo-online.de) im Kultusministerium bietet neue Module zur Unterstützung der Berufs- und Studienorientierung in der gymnasialen Oberstufe an, die vom IÖB auf der Basis der BOGn-Expertise in regionalen Schulen durchgeführt werden. Die Module haben einen Umfang von jeweils drei Tagen. Wichtige Elemente sind Praxiskontakte in der Form von Expertenvorträgen sowie Erkundungen von Unternehmen und Hochschuleinrichtungen plus der Einsatz eines Tests zur Berufs- und Studienwahl inkl. Feedbackgespräch.

Die schulspezifische Ausgestaltung und Durchführung erfolgt in enger Abstimmung mit der jeweiligen Schule und der zuständigen Arbeitsagentur.

 

Ergebnisse/Materialien
Mehr Informationen
  • über 250 direkt unterstützte Schülerinnen und Schüler in Oldenburg und Umgebung pro Schuljahr
  • Weiterentwicklung der schulischen Konzepte zur Berufs- und Studienorientierung
Durchführung von Modulen zur Berufs- und Studienorientierung