27. August 2020

„IT macht Schule“ verbessert die IT-Berufsorientierung und bringt Schüler*innen und Unternehmen im Nordwesten Niedersachsens zusammen

Die Initiative „IT macht Schule“ ist im Nordwesten Niedersachsens gestartet. Sie setzt sich zum Ziel, die Berufsorientierung von Schüler*innen durch strukturierte Betriebspraktika in regionalen IT-Unternehmen zu verbessern. Die Koordination und Weiterentwicklung der Initiative im Nordwesten übernimmt das Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB).

Praxiserfahrungen in Form von Betriebspraktika ermöglichen Schüler*innen einen authentischen Einblick in die Arbeitswelt. Jährlich strömen Jugendliche für mehrere Wochen aus dem Klassenraum in regionale Unternehmen, um in verschiedene Berufsbilder zu schlüpfen. Den passenden Praktikumsplatz zu finden, ist aber oft gar nicht so einfach. Und auch Entwicklungen wie die Neuordnung der IT-Ausbildungsberufe zeigen, dass sich Berufe laufend verändern.

Gleichzeitig zeichnet sich ein steigender Bedarf an IT-Nachwuchs ab. Für junge Menschen können sich hier interessante Berufe auftun – ein praktischer Einblick lohnt sich. IT-Berufe sind branchenübergreifend sehr wichtig und das liegt nicht erst seit der Corona-Pandemie auf der Hand. Und dennoch ist die Berufsvielfalt und ihre Inhalte unter den Jugendlichen nicht weit bekannt. Es gibt nicht nur die Programmierung oder IT-Systemelektronik, sondern auch die Anwendungstechnik, Systemintegration oder Verwaltung.

Hier setzt die Initiative „IT macht Schule“ an: Junge Menschen werden unterstützt, die Berufsvielfalt der IT-Branche kennenzulernen und kommen mit regionalen Unternehmen in Kontakt. Gesamtprojektleiter Diethelm Heinen vom Verein Technologie-Centren Niedersachsen e. V. (VTN) zum Innovationstransfer: „Seit 2017 bringen wir erfolgreich Schüler/innen und Unternehmen in strukturierten IT-Praktika zusammen. In Sachen Berufsorientierung haben wir mit ‚IT macht Schule‘ einen Missing Link geschaffen, der jetzt auch für Schule(n) und Wirtschaft in anderen Regionen zukunftswirksam werden soll“. Mit Hilfe von Materialien wie einem Leitfaden mit Zeitplan, vorbereiteten Interviews und berufsspezifischen Fachaufgaben soll die Berufsorientierung in den Unternehmen gefördert werden. Am Ende erhalten die Schüler*innen ein Zertifikat von ihrem Praktikumsunternehmen.

Nun fand der Auftakt von „IT macht Schule - Innovationstransfer Nordwest“ in Oldenburg statt. „Die Expertise unseres Instituts ergänzt die bisherigen Projekterfahrungen passgenau“, so Dr. Michael Koch, stellvertretender wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer vom IÖB.

Unterstützt und gefördert wird das Projekt von den Landkreisen Ammerland, Cloppenburg, Diepholz, Vechta und der Stadt Oldenburg sowie mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Interessierte Unternehmen und Schulen aus der Region können sich ab sofort an das IÖB, Andrew Absolon (absolon@ioeb.de, 0441 361303 - 21), wenden. Die Teilnahme ist kostenlos. Weitere Informationen auch unter https://itms.online/.

 

v. l.: Dr. Michael Koch (stellv. wissenschaftlicher Leiter & Geschäftsführer IÖB), Carina Seliger (ITMS-Projektkoordinatorin, Verein Technologie-Centren Niedersachsen e. V.), Dr. Rebecca Lembke (ITMS-Projektleiterin, Projekt- und Wissenschaftsmanagement & Leiterin des Bereichs Schulpraxis und Unterrichtsforschung IÖB), Jonas Ette (ITMS-Projektkoordinator, Verein Technologie-Centren Niedersachsen e. V.), Diethelm Heinen (ITMS-Gesamtprojektleiter, Verein Technologie-Centren Niedersachsen e. V.), Andrew Absolon (ITMS-Projektkoordinator, Wissenschaftlicher Mitarbeiter IÖB)

Foto: ©IÖB

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